Titelaufnahme

Titel
Verifizierung von Asymmetrien der unteren Extremität mittels Beinpresse. Eine Studie mit WeitspringerInnen.
Weitere Titel
The leg press as an assessment for bilateral asymmetries in lower limbs. A study with long jumpers.
VerfasserPalfy, Pamela
GutachterReicher, Eva
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Asymmetrie / Beinachse / Beinpresse
Schlagwörter (EN)Asymmetry / Bilateral differences / Joint kinematics / Leg press
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Seitenasymmetrien der unteren Extremitäten führen zu erhöhtem Verletzungsrisiko und zu Leistungseinbußen. Es gibt zahlreiche Studien zur Aufdeckung von funktionellen Kraftdifferenzen, die Datenlage zur Verifizierung von Asymmetrien der Beinachse ist hingegen gering. Ziel: Beurteilung der Eignung der Beinpresse zur Identifizierung von Seitendifferenzen in Kraft und Ausrichtung der Beinachse. Methodik: Von 5 WeitspringerInnen wurde mittels Mehrwiederholungsmaximum das Einwiederholungsmaximum an der Beinpresse in unilateraler Ausführung bestimmt und anschließend eine visuelle Beurteilung der Beinachse während des 3-Wiederholungsmaximums und des 20-Wiederholungsmaximums durchgeführt. Hauptergebnisse: Es konnten sowohl in der Kraft (9,8±6,5%) als auch in der Ausrichtung der Beinachse Seitendifferenzen zwischen den Beinen identifiziert werden. Es besteht kein Zusammenhang von Kraft und Fähigkeit des Erhalts der Beinachse. Das dominante Bein stellte sich als das stärkere heraus. Zwischen Sprungbein und Seitendominanz und Sprungbein und Kraft kann kein Zusammenhang hergestellt werden. Schlussfolgerung: Mittels Beinpresse in unilateraler Ausführung können Asymmetrien der Beine in Kraft und der Beinachse verifiziert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: Functional imbalances between lower limbs lead to a higher risk of injury and worse performance. Strength imbalances are described well but there is a lack of data concerning dynamic alignment. Objective: To investigate whether the single-legged leg press is a suitable method for assessing bilateral asymmetries. Methods: Multiple repetition maximum was used to estimate the person’s maximum strength. The alignment of the lower limb was visually rated while athletes performed their 3 repetition and 20 repetition maximum. Main results: Differences in muscle strength (9,8±6,5%) and in alignment between legs were identified. No relation was found between the two parameters. The dominant leg appears as the stronger one. There was no relation between the take-off leg and the dominant leg and the take-off leg and muscular strength. Conclusion: The single-legged leg press can be applied to assess asymmetries between limbs in muscular strength and alignment.