Titelaufnahme

Titel
Begünstigt eine Malokklusion die Entstehung einer Skoliose?
Weitere Titel
Can a Malocclusion Enhance the Development of Scoliosis?
VerfasserPischulti, Vera
GutachterSchume, Claudia
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Skoliose / Malokklusion / Kieferfehlstellungen / Kiefergelenk / Wirbelsäule / Temperomandibuläres Gelenk / Zahnfehlstellungen / Kieferasymmetrien
Schlagwörter (EN)scoliosis / malocclusion / jaw deformity / dental occlusion / spine / temperomandibular joint / dental anomalies / facial asymmetry / craniofacial features
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Die Absicht dieser Arbeit liegt darin im Rahmen einer Literaturübersichtsarbeit das gemeinsame Auftreten einer Skoliose und einer Malokklusion bei Kindern und Ju-gendlichen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren darzulegen. Es soll herausgefunden wer-den ob eine Malokklusion ein möglicher Entstehungsfaktor für eine Skoliose sein kann.

Methode: Mit zuvor festgelegten Auswahlkriterien wurden in diversen öffentlichen Daten-banken, wie beispielsweise PubMed, Pedro, The Scoliosis Journal und Google Scholar vier Studien für die weitere Auswertung herausgefiltert. Diese wurden einzeln zusammen-gefasst und die Ergebnisse konnten daraufhin dargelegt werden.

Ergebnisse: Da die Methodik sowie die Ergebnisse der AutorInnen nicht einheitlich sind konnte kein direkter Zusammenhang zwischen einer Malokklusion und einer Skoliose herausgefunden werden. Jedoch haben die Resultate aller Studien ergeben, dass Pro-bandInnen mit einer Skoliose eine Abweichung der Okklusion in der Transversalebene aufweisen. Die häufigste Form einer Malokklusion bei Kindern mit einer Skoliose ist der Kreuzbiss, sowie die laterale Verschiebung der Zahnmittellinie.

Schlussfolgerung: Bei den TeilnehmerInnen der vier Studien konnte ein Zusammenhang zwischen einer Abweichung der Okklusion in der Transversalebene und einer Skoliose herausgefunden werden. Diese Korrelation wird mittels Darlegung anatomischer Zusam-menhänge zwischen der Halswirbelsäule und dem Kiefergelenk deutlich. Ob eine Malokklusion tatsächlich eine Skoliose begünstigen kann, konnte aufgrund der Studiener-gebnisse nicht belegt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective: Still some uncertainty exists about the evolutional process of an idiopathic scoliosis. The aim of this work is to identify whether a malocclusion can enhance the de-velopment of a scoliosis. Based on literature the simultaneous appearance of a malocclu-sion and a scoliosis in children with the age of 10 to 14 will be elaborated.

Methods: Research for appropriate studies was done on several databases such as Pub-Med, Pedro, The Scoliosis Journal and Google Scholar. With the help of various selection criteria four adequate studys were chosen to evaluate the correlation between a maloc-clusion and scoliosis. The selected studys were then summarized as well as analyzed.

Results: Since the methods and results of the studys were dissimilar, it is not possible to identify a direct correlation between these two disease patterns. However, authors point out that there is an increased prevalence of malocclusion in the transversal plane associa-ted with scoliosis. Data demonstrates that the most common malocclusion in combination with scoliosis is a lateral crossbite, as well as a midline deviation.

Discussion: Based on selected studys, this bachelor thesis concludes that there is a posi-tive correlation between a malocclusion in the transversal plane and scoliosis. Due to the link of anatomic structures between the spine and the mandibular joint the results can be displayed. Since there is a lack of appropriate studies, it cannot be varified whether a ma-locclusion promotes the development of scoliosis.