Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkungen einer Mitgliedschaft in sportlichen Vereinen auf die Motivation und Intensität der körperlichen Aktivität bei Volksschulkindern
Weitere Titel
The impact of a membership in community sports on the motivation and intensity of physical activity from elementary students
AutorInnenSchmidt, Christina
GutachterHurkmans, Emalie Johanna
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)körperliche Aktivität / Intensität / Motivation / Verein / Kinder / Prävention
Schlagwörter (EN)physical activity / intensity / motivation / community sports / children / prevention
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung: Regelmäßige körperliche Aktivität bei mittlerer bis höherer Intensität legt bereits im Kindesalter einen wichtigen Grundstein zum Erlernen eines aktiven gesundheitswirksamen Lebensstils und wirkt sich positiv auf die Vermeidung von Herz-Kreislauf- Erkrankungen aus. Da Sport in Vereinen zu einer beliebten Freizeitaktivität österreichischer Jugendlicher zählt und die Motivation, im Kindesalter einen wichtigen Faktor für die körperliche Aktivität darstellt, zielt diese Arbeit auf die Prüfung der Wirksamkeit einer Vereinsmitgliedschaft von Volksschulkindern auf die Motivation und Intensität ihrer körperlichen Aktivität ab.

Methodik: In dieser empirisch beobachtenden Querschnittsstudie wurden 100 Kinder einer Wiener Schule im Alter von 6-10 Jahren mittels Fragebogen zu ihrem Bewegungsverhalten befragt. Anhand des MoMo-Aktivitätsfragebogen wurde die körperliche Aktivität und anhand des BREQ die Motivation dazu erhoben und mittels Excel und SPSS ausgewertet.

Ergebnisse: Die Ergebnisse der Studie zeigten keine Steigerung der Intensität bei Kindern die einen Bezug zu Vereinen aufweisen im Vergleich zu Kindern die nicht in Vereinen körperlich aktiv sind. Auch in der Motivation konnte kein signifikant selbstbestimmterer Typ zwischen diesen SchülerInnen festgestellt werden. 100% der vereinsaktiven Kinder gehören jedoch gleichermaßen dem intrinsischen als auch dem identifizierbaren Motivationstypen an, wobei nur 15,9% der Nicht-Vereinsaktiven Kinder diesem Mischtypen entsprechen.

Conclusio: Eine Vereinsmitgliedschaft versichert nicht automatisch ein höheres Intensitätsniveau an körperlicher Aktivität, als andere körperliche Betätigung außerhalb des Vereines. Auch die Motivation ist nicht selbstbestimmter als diejenige von nicht im Verein durchgeführten Aktivitäten. Jedoch kann auf Grund der Erreichung einer gesundheitswirksamen mittleren Intensität und der hohen selbstbestimmten Motivation bei Aktivitäten im Verein, diese als durchaus empfehlenswert für Volksschulkinder gewertet werden. Interventionen anhand einer größeren Anzahl an SchülerInnen aus ganz Österreich, sowie Messverfahren zur objektiven Bewertung der Intensität sollten in zukünftigen Untersuchungen angestrebt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract: Constant physical activity from medium to high intensity during childhood lays the foundation to an active and healthful lifestyle and has a positive impact on the prevention of cardiovascular diseases. Membership in sports clubs counts among the most popular activities of Austrian teenagers, moreover motivation plays an important role of physical activity. As a consequence, the focus of this academic paper lies on the evaluation of the effectiveness of a membership in a sports club of elementary students in regard to their motivation and intensity of physical activity.

Methodology: In course of this empirical cross-sectional study 100 students attending Viennese schools at the age from 6 to 10 years have been asked to fill in a questionnaire on the subject of their movement behaviour. On the basis of the “MoMo-activity questionnaire” and “BREQ” physical activity as well as motivation has been evaluated and subsequently analysed via Excel and SPSS.

Results: The results of the study did not show any increase in intensity on children who are active members in sports clubs in comparison to other infants who do not take part in clubs at all. Furthermore there was no significant more self-determined type concerning motivation between those students. 100% of students who are part of a sports club show not only intrinsic but also identifiable motivation, whereas only 15,9% of non-active children show those both types of motivation.

Conclusio: A membership in a club does not automatically lead to higher intensity of physical activity, as other physical movement apart from clubs. Moreover motivation is not more self-determined as in activities outside of sports clubs. However, memberships in sports clubs can definitely be recommended for elementary students, as a healthy medium intensity and a high self-determined motivation can be reached. Interventions with a higher number of students from all around Austria, as well as measuring procedures for an objective evaluation of the intensity should be carried out in the future.

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