Titelaufnahme

Titel
Prozessentwicklung einer Fermentation zur rekombinanten Herstellung von scFv mittels E. coli : - Inokulierung
Weitere Titel
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AutorInnenBacher, Florian
GutachterBliem, Rudolf Friedrich ; Maurer, Michael
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Inokulierung / scFv / E. coli
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zur Erzeugung von human scFv mittels rekombinanter E.coli wurde eine Fermentationsanlage ausgelegt und spezifiziert. Die Entwicklung des Prozesses wurde in Teilschritte unterteilt und in weiterer Folge der Prozessschritt der Inokulierung näher beschrieben. Dieser Inokulierungsprozess ist in die Prozesse Inokulumsbereitung, dessen Transfer und die eigentliche Inokulierung des Fermenters unterteilt.

Hierfür wurde zunächst ein R&I Schema des Prozessabschnittes erstellt und Rohrleitungen, sowie der Medienfluss definiert. Bei Auslegung des Schemas lag das Hauptaugenmerk auf der Sterilisierbarkeit des Rohrleitungssystems sowie der Möglichkeit der aseptischen Inokulation des Reaktors.

In weiterer Folge wurden Lasten- und Pflichtenheft zur Auslegung einer Probenahmeflasche, Inokulationsflasche sowie einer Sicherheitswerkbank erstellt. Darauf basierend konnte jeweils eine Spezifikation der Geräte verfasst werden.

Hierbei wurden mithilfe der Lastenhefte die primären Grundanforderungen der Geräte bestimmt. Mithilfe der Pflichtenhefte wurden die Mindestanforderungen genauer definiert. Unter Berücksichtigung aller Erfordernisse konnte dann eine Spezifikation des jeweiligen Instruments zusammengestellt werden.

Anschließend wurde eine „Standard Operation Procedure“ (SOP) verfasst. Hierfür wurde zuerst ein Blockschema aller Hauptprozesse erstellt und unter Berücksichtigung der einzelnen Prozessschritte die Durchführung anschließend genauer beschrieben. Bei der SOP wurden das Ansetzen der Vorkultur und die Erstellung des Inokulums unter aseptischen Bedingungen näher beschrieben. Die Kontrolle sowie die Reinheit der Vorkultur erfolgten sowohl über die Messung der optischen Dichte, als auch über einen Steriltest. Bei erwünschtem Ergebnis und Erreichen des Mindestwerts der Zellkonzentration konnte das Inokulum freigegeben und in die vorher spezifizierte Flasche umgefüllt und zum Fermenter transportiert werden. Unter Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Aspekte sowie dem Produktschutz wurde die Inokulumsleitung zuerst dampfsterilisiert und das Inokulum anschließend in den Reaktor verpumpt.

Zusätzlich wurde eine „In Process Controll“ beschrieben, bei welcher die Sequenzierung des E.coli-Stamms dargelegt wurde. Für die Vorbereitung der Sequenzierung erfolgte eine der Aufreinigung der DNA, sowie eine Kontrolle des Stammes durch eine PCR mit spezifischen Primern, die nach Gelelektrophorese genau definierte Banden zeigen sollten.

Der „Master Batch Record“ (MBR) schlüsselt die vorhergegangene SOP genauer auf und dient einerseits als Checkliste, andererseits erleichtert er die Dokumentation. Der MBR beinhaltet alle durchzuführenden Arbeitsschritte, die von der Inokulumsbereitung bis hin zur eigentlichen Inokulierung zusammenhängen.

Zusammenfassung (Englisch)

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