Titelaufnahme

Titel
Prozessentwicklung einer Fermentation zur rekombinanten Herstellung von scFv mittels E. coli
Weitere Titel
Process Development of a fermentation for the recombinant production of scFv by E. coli
VerfasserBaumgartner, Marco
Betreuer / BetreuerinBliem, Rudolf Friedrich ; Maurer, Michael
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)R und I Schema / Lastenheft / Pflichtenheft / Spezifikation / SOP / IPC / MBR / Abstract lang / Abstrakt kurz
Schlagwörter (EN)---
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Bachelorarbeit war es, einen Einblick zu erhalten, wie man eine Produktionsanlage planen, bzw. erschaffen kann und wie man ein Verfahren dazu einbetten kann. Wir Studenten wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Ich war Teil der Gruppe 1 und wir hatten speziell die Anforderung ein "single chain antibody fragment" als Produkt zu erzeugen. Jedem Studenten wurde ein individueller Teilbereich zugeteilt und für jede Gruppe wurde ein Student ausgewählt, welcher die Aufgabe hatte, seine Gruppenmitglieder zu betreuen, allgemeine Formblätter für alle Dokumente zur Verfügung zu stellen und die ganzen Teilprozesse dieser Arbeit in eine allgemeine Form überzuführen. Wir bekamen ein paar Parameter gestellt und mussten aufbauend auf diese, die chemische Anlage auslegen. Der Bereich, der mir zugeteilt war betraf den Produktionsreaktor. Es wurde von Seiten der Lektoren, dem Herrn FH-Prof. DI Dr. Maurer für die Gruppe 2 und dem Herrn Hon.-Prof. Univ.-Doz. DI Dr. Bliem für die Gruppe 1, auf termingerechte Abgaben und Gruppendynamik wertgelegt.

Der erste Schritt war ein R und I Schema zu zeichnen. Dieses Schema umfasst in meinem Fall den Produktionsreaktor. Dieser wurde mit Hilfe des R und I Tools samt seiner Peripherie, sämtlichen Zu-und Ableitungen, dem Rührwerk inklusive Antrieb und den Ventilen, welche gebraucht wurden, in eine visuelle Form gebracht. Aufbauend auf dieses visuelle Schema wurde danach das Lastenheft erstellt. Es umfasst die Wünsche der Anlagenkomponenten, welche in einem zufriedenstellenden Produktionsprozess münden sollen. Um weiters die Anforderungen, welche im Lastenheft niedergeschrieben wurden, in ein konkretes Anforderungsformular umzuwandeln, ist im Anschluss ein Plichtenheft nötig. Es beinhaltet die konkreten Lösungsvorschläge für die Anlagenkonzipierung. Wiederum darauf aufbauend wurde die Gerätespezifikation verfasst. Diese beinhaltet die fertigen Anlagenkomponenten inklusive deren Spezifikationen sowie die Hersteller welche diese zur Verfügung stellen. Mit Abgabe der Spezifikation endete nun der Teil der Bachelorarbeit, welcher sich mit der Konstruktion der Anlage befasste. Von jetzt an musste auf das Verfahren eingegangen werden. Dazu wurden die konkreten Anforderungen an den Prozess in einer SOP eingegliedert. Jeder Student war auch mit der Aufgabe betreut, eine "inprocess control" zu erstellen. Diese musste in englischer Sprache verfasst werden. Ich hatte eine Glukosebestimmung festzulegen. Glukose dient als Metabolit im Prozess. Dazu musste selbstständig ein Verfahren gewählt werden und dieses dem Lektor gemeldet werden. In meiner IPK wurde Glukose mittels einer photometrischen Bestimmung detektiert. Schlussendlich musste noch ein "master batch rekord" als Vorlage für die Produktion verfasst werden. Der "master batch rekord" baut auf der SOP auf, er wurde in Tabellen verfasst und dient als Vorlage der Produktion um alle relevanten Schritte des Prozesses darin festzuhalten.

Abschließend bestätige ich, dass alle Dokumente termingerecht abgegeben wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

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