Titelaufnahme

Titel
Einfluss von 3,3‘,4,4‘,5,5‘-Hexahydroxystilben auf Mammakarzinomzellen : Eine Beurteilung im Hinblick auf die Aktivität des nuclear factor kappa B.
Weitere Titel
3,3',4,4',5,5'-hexahydroxystilbene: investigation of nuclear factor kappa B-associated effects in breast cancer cells
VerfasserArnold, Vivienne
Betreuer / BetreuerinWimmer, Helge
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Mammakarzinom / 3 / 3' / 4 / 4' / 5 / 5'-Hexahydroxystilben (M8) / Resveratrol-Analog / Polyphenol / Nuclear factor kappa B (NF-κB) / mittlere inhibitorische Konzentration (IC50) / MTT-Assay / Proteom Profiling
Schlagwörter (EN)Breast cancer / 3 / 3' / 4 / 4' / 5 / 5'-hexahydroxystilbene (M8) / Resveratrol analog / Polyphenol / Nuclear factor kappa B (NF-κB) / Half maximal inhibitory concentration (IC50) / MTT assay / Proteome profiling
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Aktivierung des Transkriptionsfaktors nuclear factor kappa B bildet eine wichtige Grundlage für eine adäquate Immunantwort. Es ist bekannt, dass durch die NF-κB-Aktivität zahlreiche anti-apoptotisch-wirkende Proteine, Cytokine, Chemokine und Signalproteine gebildet werden, die mit Tumor-unterstützenden Prozessen in Verbindung gebracht werden können. Die unregulierte NF-κB-Aktivität kann auch dazu führen, dass sich maligne Tumoren resistent gegenüber zytotoxisch wirkenden Chemotherapeutika zeigen. Daher ist es von großer Bedeutung Substanzen zu entwickeln, die diese Aktivität inhibieren. Kürzlich erfolgte Untersuchungen lassen vermuten, dass das Resveratrol-Analog 3,3',4,4',5,5'-Hexahydroxystilben, auch M8 genannt, ein potentieller NF-κB-Inhibitor sein könnte. Durch Proteom Profilling wurde untersucht, ob die cytotoxischen Effekte von M8 in Mammakarzinomzellen mit einer NF-κB-Inhibierung assoziiert werden kann.

Dafür wurde die mittlere inhibitorische M8-Konzentration (IC50) bestimmt. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden die Mammakarzinomzellen für 72 Stunden mit M8 behandelt. Durch Protease-Verdau wurden die Zelllysate auf die Tandem-Massenspektrometrie vorbereitet. Nach der massenspektrometischen Analyse wurden die relativen Proteinmengen der nicht-behandelten Kontrollzellen mit den M8-behandelten Zellen unter zur Hilfenahme der Software MaxQuant interpretiert.

Vorliegende Daten zeigen, dass M8 eine effiziente Induktion der Apoptose herbeiführt, die jedoch nicht auf die Inhibition von NF-κB zu reduzieren ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Nuclear factor kappa B (NF-κB) is best known to be involved in innate immunity and inflammation-associated carcinogenesis. Due to the various effects of the NF-κB target gene products contributing to tumor resistance there is arising demand for co-chemotherapeutic agents. Recent investigations suggested that the resveratrol analogue 3,3',4,4',5,5'-hexahydroxystilbene, termed M8, could be a potential inhibitor of NF-κB-activity. By proteome profiling was examined, if the cytotoxic effects of M8 in breast cancer cells could be linked to NF-κB-inhibition.

Hence the half maximal inhibitory concentration (IC50) values were determined. Based on the results the breast cancer cells were treated with M8 for 72 hours. After obtaining the cell lysates the samples were prepared for orbitrap mass spectrometry analysis by trypsin digestion. Final examination of the proteome profiles was performed with the MaxQuant software comparing label-free quantification values of not-treated controls with treated cells.

The data demonstrate that M8 efficiently induced cell apoptosis but this was not associated with a down regulation of NF-κB target gene products.