Titelaufnahme

Titel
Barrierefreiheit im Bezug auf Stadtplanung & Sanierung bereits bestehender Gebäude
Weitere Titel
Accessibility regarding to urban planning and the renovation of existing buildings
VerfasserÖz, Seda
GutachterPech, Anton
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Barrierefreiheit / Beeinträchtigung / Begleitperson / Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz / Niveauunterschied / Rollstuhl / Rampe / Wendekreis
Schlagwörter (EN)accessibility / disability / carer / Austrian Federal Act on the Equalization of Persons with Disabilities / difference of level / wheelchair / ramp / turning circle
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Barrierefreiheit im Bezug auf Stadtplanung & Sanierung

bereits bestehender Gebäude

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der barrierefreien Gestaltung von öffentlichen

Gebäuden. Anfangs wird auf grundlegende, rechtliche Verweise und Gesetze

eingegangen, wodurch ein grober Überblick über dieses Thema geschaffen wird.

Um die Verbindung zur Stadtplanung verständlich zu machen, wird u. a. auf

Schwellenbereiche vom Innenbereich in den Außenbereich eingegangen.

Auch Rampen als Überbrückungsmöglichkeiten von höheren Niveauunterschieden

werden in dieser Arbeit angeführt. Hier werden auch die Schwierigkeiten der

Rollstuhlfahrer näher erläutert, um einen Einblick in die Welt der Betroffenen

gewährleisten zu können.

Da die Barrierefreiheit bereits bei der Zugänglichkeit eines Gebäudes scheitern kann,

werden Mindestmaße von Türen und deren anschließenden Flächen angeführt.

Vor allem eine barrierefreie Ausführung öffentlicher WC-Anlagen lassen oft zu wünschen

übrig. Im Laufe dieser Arbeit wird anhand einiger beispielhafter Variationsmöglichkeiten

der Grundrissgestaltung näher auf dieses Thema eingegangen.

In jedem dieser Themenbereiche erfolgt anschließend eine Gegenüberstellung von der

Österreichischen Norm (ÖNORM), des Deutschen Institutes für Normung (DIN) und den

entsprechenden Richtlinien (RL).

Des Weiteren wird die Fragestellung dieser Arbeit anhand von Eigenerfahrungen im

Rollstuhl und Erfahrungen als „Persönliche Assistentin“ für einen körperlich

eingeschränkten Politiker, aber auch durch Prüfung des österreichischen Parlaments auf

seine Barrierefreiheit erläutert und beispielhaft näher gebracht.

Schlussendlich wird im Ergebnis ersichtlich, dass, wenn man die Barrierefreiheit bereits in

der Planung und vor der Ausführung von Anfang an berücksichtigt, nachträgliche Kosten,

Zeit und Arbeitsaufwand gespart werden können. Somit können nachfolgende

Sanierungen geschickt umgangen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Accessibility regarding to urban planning and the renovation

of existing buildings

This thesis deals with the barrier-free design of public buildings. At the beginning it will

give overviews of basic legal references and laws.

Furthermore the transitions from thresholds from indoors to outdoors will be explained in

regard to urban planning.

Another purpose of this paper is to give information about ramps, which are made to

bridge height differences and the difficulties of wheelchair users. This enables an insight

into their world.

The accessibility might not be established if the width of the entrance door is too small.

This thesis will give an overview of the minimum of door dimensions and adjoining areas.

Because of lack of barrier-free design in public toilets a few possibilities for floor space

designs will be cited as examples.

Furthermore the Austrian Standard (ÖNORM), the German Institute for Standardization

(DIN) and their recommendations will be compared regarding to each of those topics.

Additionally own experiences by using a wheelchair and experience as a personal

assistant of a handicapped politician were made. Also the Austrian Parliament has been

proved concerning to its accessibility for further clarifications of the question.

Last but not least in conclusion, it must be held, that you have to think about barrier-free

designing before the execution phase. If you do that, you can save additional costs, time

and work. So you can also circumvent a subsequent renovation of the buildings.