Titelaufnahme

Titel
Thermische Optimierung am Beispiel der Wohnhausanlage Seestadt Aspern D9 - Auswirkungen auf TQB-Bewertung und LZK
Weitere Titel
Thermal optimization on the example of housing complex Seestadt Aspern D9 - Consequences on TQB-rating and LCC
AutorInnenUndesser, Iris
GutachterLipp, Bernhard
Erschienen2017
Datum der AbgabeJanuar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Lebenszykluskosten / Niedrigenergiehaus / Passivhaus / Plusenergiehaus / TQB-Gebäudezertifizierung
Schlagwörter (EN)Life Cycle Costs / Low-energy house / Passive house / Plus-energy house / TQB-Building certification
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird anhand eines konkreten Beispielobjekts - Wohnhausanlage in Wien 22. Bezirk Seestadt Aspern - gezeigt, welche Auswirkungen thermische bzw. energetische Optimierungen auf die TQB-Bewertung und die Lebenszykluskosten haben.

Das ausgewählte Objekt wird zeitgleich zur Erstellung dieser Bachelorarbeit im Niedrigenergiehausstandard verwirklicht.

Dieser komplett neu entstehende Stadtteil, in dem sich die Wohnhausanlage befindet, soll ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen werden. Ziel ist es, komplett neuen Wohnraum für 20.000 Menschen zu schaffen. Für das bisher unbebaute Gebiet muss die gesamte Infrastruktur neu geschaffen werden. Diese Chance eines kompletten Neubeginns, wird durch die Verantwortlichen der Seestadt bestmöglich genutzt. Die festgelegten Gebäudestandards wurden von Beginn an möglichst hoch gehalten. Es wurde eine Gebäudezertifizierung mittels TQB (Total Quality Building) und eine zu erreichende Mindestpunkteanzahl von 750 der maximal erreichbaren 1000 Punkte vorgeschrieben.

Diese Arbeit erläutert sowohl den Ursprung der Zertifizierungen national und international als auch die Entstehung, die technischen Anforderungen und Definitionen der Gebäudestandards Passivhaus und Plusenergiehaus. Im Folgenden wird im Speziellen auf zwei österreichische Zertifizierungsmethoden (TQB und klima:aktiv) eingegangen.

Anhand der Berechnung mittels TQB-Tool kann nachgewiesen werden, dass durch die gewählten technischen Verbesserungen der Gebäudehülle, die TQB-Punkteanzahl lediglich marginal positiv verändert werden kann.

Es wird anhand von zwei Optimierungsstufen der Gebäudestandards gezeigt, welche Investitionsmehrkosten für das Beispielobjekt anfallen, wenn das Gebäude von Beginn an als Passivhaus bzw. Plusenergiehaus ausgeführt wird.

Die Wirtschaftlichkeit der ersten Variante kann anhand der Gegenüberstellung von Mehrkosten zu Förderungen einfach veranschaulicht und zusätzlich durch die Daten des Lebenszykluskostenprogramms „econ calc“ untermauert werden.

Die zweite Variante ist zum momentanen Zeitpunkt wirtschaftlich nicht vertretbar, da die derzeitigen Landesförderungen in Wien bei weitem nicht die Investitionsmehrkosten abdecken.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis discusses the impact of thermal and energetic optimization on life cycle costs and the TQB rating. The used exemplary object – housing complex “Seestadt Aspern” in Viennas 22th district – is being realized as low-energy house in parallel to this thesis.

The newly created urban district “Seestadt Aspern” is going to be an example to demonstrate sustainable building. A total of 20.000 people are supposed to live in this urban district, which includes the creation of completely new infrastructure. The possibility to restart a whole district should be used at its best. Therefore the building standard must be kept up by certificating all buildings using TQB (Total Quality Building). Each building is required to reach a minimum of 750 out of 1000 points in this certification process.

This thesis explains the origin of national and international certifications. Additionally the development, technical requirements and definitions for the housing standards “Passivhaus” (passive house) and “Plusenergiehaus” (plus-energy house) are discussed. Afterwards two Austrian certification methods (TQB and klima:aktiv) are described in-depth.

Several conclusions can be drawn for this exemplary analysis. The impact of specifically chosen technical improvements for the building envelope is only slightly positive on the TQB rating. This statement is based on calculations done with the TQB Tool.

In addition to those technical improvements, two optimization levels are analyzed for the exemplary object. Would the object be cost-efficient, if it would have been planned as “Passivhaus” (passive house) or “Plusenergiehaus” (plus-energy house) in the first place?

Comparison of additional costs and promotion for sustainable constructions shows the cost-efficiency of the first approach. Additional calculations from “econ calc” – a life cycle cost calculation tool – support this claim.

The second approach though is currently not cost-efficient, since additional investment costs for a “Plusenergiehaus” currently outweigh the available promotions from the city of Vienna by far.

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