Titelaufnahme

Titel
Verzugsanalysen im Bauzeitplan : Überblick über Methoden und Anwendungsgebiete sowie Vor- und Nachteile verschiedener Planungssoftware
Weitere Titel
Delay analysis in the construction schedule Overview of methods and application areas as well as pros and cons of different planning software
VerfasserAbdelkader, Islam
GutachterThaler, Gunther
Erschienen2016
Datum der AbgabeJanuar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Analysemethoden / Bauzeitplan / Planungssoftware / Terminplanung / Verzug / Verzugsanalyse
Schlagwörter (EN)Analysis Methods / Construction Schedule / Planning Software / Schedule Planning / Delay / Delay Analysis
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der Durchführung von Verzugsanalysen kommen einige Analysetechniken und

Bauzeitplanungsprogramme in Frage. Diese Arbeit beschäftigt sich damit, welche

unterschiedlichen Analysemethoden es gibt und mit welcher Software diese am

besten anzuwenden sind. Um ein aussagekräftiges Analyseergebnis zu erhalten,

müssen die richtige Software und die passende Analysemethode gewählt werden.

Nur so kann gewährleistet werden, dass das Ergebnis der Analyse verlässliche

und richtige Informationen liefert.

Zuerst wird bei der Behandlung dieser Frage allgemein auf die Bauzeitplanung

und deren unterschiedlichen Darstellungsformen eingegangen. Weiters wird die

rechtliche Stellung des Bauzeitplans im Vertrag am Beispiel der ÖNORM B 2110

und FIDIC Red Book thematisiert. In einem weiteren Kapitel wird vorgestellt,

welche Verzüge es gibt und in welchen Formen diese auftreten können. Auch auf

den kritischen Weg und die Pufferzeiten wird eingegangen. Anschließend werden

die international gängigen Analysemethoden vorgestellt, damit der Leser bzw. die

Leserin mit den in den nachkommenden Kapiteln verwendeten Begriffen vertraut

ist.

Um ein verlässliches und praxisnahes Ergebnis zur Softwareanwendung zu

erlangen, wurden für die Behandlung dieses Themas zwei Ingenieure ausgewählt

und interviewt. Für die Durchführung dieser Befragung wurde ein Fragenkatalog

erstellt und mit beiden Teilnehmern besprochen.

Das Resultat dieser Befragung ist auffallend, da beide Ingenieure prinzipiell zwei

unterschiedliche Tätigkeitsbereiche haben. DI Jürgen Reicher erstellt den

Bauzeitplan am Anfang des Projekts und schreibt diesen während der gesamten

Projektabwicklung fort, während DI Frank Thomas hauptsächlich forensische

Verzugsanalysen durchführt. Erst nach Beendigung des Projekts oder nach

Auftreten eines Ereignisses betrachtet er den Bauzeitplan und analysiert diesen.

Aufgrund der Tatsache, dass beide unterschiedliche Tätigkeiten aufweisen, hat

jeder von ihnen andere Anforderungen an ein Bauzeitplanungsprogramm.

Die praxisrelevanten Informationen der Befragten sollen die Entscheidung,

welches Programm in welchem Fall zu wählen ist, um einiges erleichtern.

Zusammenfassung (Englisch)

There are several techniques and planning programs that can be used for

executing delay analyses properly. The thesis at hand discusses the question of

which software program is the most suitable for which analysis of construction

schedules and introduces the common analysis methods. Usually, when claims

are settled after the completion of a project or in the case of a delay event, the

most accurate software with the most suitable analyses method has to be chosen

in order to assure the information gained from that analysis is reliable and

expressive.

At the beginning of this paper the construction schedules are discussed and

described in general. In the next chapter it is discussed which legal status

construction schedules have in the Austrian Norm ÖNORM B2110 and the FIDIC

Red Book. Afterwards the common analysis methods are described in detail, so

that the reader can understand what is explained in the following chapters and

relate to the terms that are used further on.

To identify the main advantages and disadvantages of all techniques and planning

software that are common in the engineering industry, two interviews were

conducted with experienced and professional engineers of this field. For carrying

out those interviews two questionnaires were established, and then answered by

both of them.

The results of that survey were remarkable. Since both engineers have completely

different fields of activity, they answered the questions out of two different points of

view. The first participant, DI Jürgen Reicher, is responsible for establishing and

updating the construction schedule from the beginning to the end of the project

while DI Frank Thomas analyses schedules after the project ends or the delay

event had taken place during the execution. In conclusion, it can be stated that

both interviewees have different demands on planning software.

The valuable input given by both interviewees should make the decision about

which software is to be used in which case and for which project much easier and

deliver a short overview for everyone who is confronted with that question.