Titelaufnahme

Titel
Die Behandlung von pulmonalen arteriovenösen Malformationen bei Morbus Osler in der interventionellen Angiographie
Weitere Titel
Treatment of pulmonary arteriovenous malformation by Morbus Osler in the interventional angiography
VerfasserDiem, Lukas
GutachterStarkbaum, Maria
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Morbus Osler / Rendu Osler weber / HHT / Angiographie in Morbus Osler / Embolisation / embolisation Pulmonal / embolisation Pulmonale Morbus Osler / Rendu Osler weber embolisation lung / Rendu Osler weber coils / PAVM / Komplikationen / Mikrocoils / Plugs / PAVM embolisation / PAVM Komplikationen / hydrogel Mikrocoils / Amplatzer Plug
Schlagwörter (EN)Morbus Osler / Rendu Osler weber / HHT / Angiographie in Morbus Osler / Embolisation / embolization Pulmonary / embolization Pulmonary Morbus Osler / Rendu Osler weber embolization lung / Rendu Osler weber coils / PAVM / Complications / Microcoils / Plugs / PAVM embolization / PAVM complications / hydrogel Mikrocoils / Amplatzer Plug
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den interventionellen angiographischen Verfahren zur Behandlung von an Morbus Osler erkrankten Patienten/Patientinnen mit pulmonalen Malformationen (PAVM). Hierzu zählen die Diagnose durch bildgebende Verfahren wie CT, MR und Angiographie sowie endovaskuläre und die perkutane transluminale Embolisation. Erläutert werden auch die Kriterien die einen Aufschluss auf eine Morbus Osler Erkrankung ermöglichen. Das Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Darstellung des Untersuchungsablaufes der gefäßverschließenden Maßnahmen bei Morbus Osler in der interventionellen Angiographie. Für die Durchführung der Embolisation werden Vaskulär Plugs, Coils sowie flüssige Partikel verwendet. Die Vorbereitung des Patienten/der Patientinnen sowie die möglichen Symptome, die auf eine Erkrankung an Morbus Osler hinweisen, werden in dieser Arbeit beschrieben. Ebenso werden das Vorgehen und die verwendeten Materialien die bei der Behandlung von PAVM angewendet werden, vorgestellt. Des Weiteren werden mögliche Komplikationen, die während einer Behandlung auftreten können, sowie die Maßnahmen zu deren Behebung diskutiert. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Literaturarbeit. Recherchen über die einzelnen Embolisationsverfahren, sowie die unterschiedlichen Embolisationsmaterialien in aktuellen Studien und Fachartikeln gestatten eine detaillierte Beschreibung der derzeit üblichen Praktiken. Die Diagnose von PAVM erfolgt durch die pulmonale Arteriographie. Dieses Verfahren ermöglicht eine ideale Darstellung der Pulmonalgefäße und daraus resultierend eine optimale Befundung. Als Standardbehandlung hat sich das Verschließen von pathologischen Gefäßen mittels Embolisation durchgesetzt. Die Notwendigkeit für eine Embolisation wird vom jeweiligen Behandlungsteam, basierend auf individuellen Erfahrungen, beschlossen. Die Dauer der Behandlung hängt vom Ausmaß der pathologischen Gefäße und auch von möglichen Komplikationen nach oder während einer Behandlung ab. Resultierend aus den Studien ergibt sich, dass die Transkatheter Embolisation eines der am häufigsten eingesetzten Verfahren für die Behandlung von pulmonalen arteriovenösen Malformationen ist. Des Weiteren wird veranschaulicht, dass die perkutane transluminale Embolisation im Gegensatz zu anderen Embolisationsmethoden, weder durch die Größe des Gefäßes noch durch die Anzahl der Läsionen eingeschränkt ist. Anhand dieser Arbeit werden die Vorteile und Einschränkungen der verschiedenen Embolisationsmethoden erarbeitet und die dazu benötigten Materialien beschrieben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is concerned with the interventionell angiography to treat Morbus Osler patients with pulmonary malformations (PAVM).

The methods include imaging methods like CT, MR and angiography as well as endovascular and percutaneous transluminal embolisation,. Also the criteria, which give us indices for the disease Morbus Osler, get explained.

Goal of this work is to describe in detail the application of vessel closing methods in interventional angiography in the case of Morbus Osler.

For the process of embolisation vascular plugs, coils and liquid particles are being used.

The preperation of the patients and the possible symptoms that can be an indication for the illness Morbus Osler are described in this work.

The proceedings and the materials used in the treatment of PAVM are presented.

Furthermore possible complications which could occur during the treatment are discussed as well as the appropriate corrective measures.

The work at hand is a literature based paper.

Research of the individual embolization methods as well as the different embolization materials in current studies and professional articels allow a detailed description of current practices.

PAVM is diagnosed by the use of pulmonary arteriography. This technology provides an ideal portrayal of the pathological vessels in the lungs and as a result allows for optimal report generation.

Occlusion of the pathologic vessels by embolisation has become the standard treatment. The necessity of embolization is depending on individual experience and decided upon by the treatment team. The duration oft he treatment depends on the degree of pathological vessels and on potential complications during and after the treatment.

Resulting from this work is apparent that the use of transcatheter embolisation ist he most frequently used method for the treatment of pulmonary arteriovenous malformation. In this thesis is shown that the percutaneous transluminal embolisation has a lot of benefits and is the method least limitated by number of lesions or the size of the vessel. By means of this work the advantages and limitations of various emolisationmethods are compiled and the necessary material are described.