Titelaufnahme

Titel
Derzeitiger Stellenwert und Zukunftsaussichten der MRT – gesteuerten fokussierten Ultraschalltherapie zur Schmerzlinderung bei Knochenmetastasen
Weitere Titel
Current importance and future perspectives of the magnetic resonance–guided focused ultrasound therapy for pain relief in bone metastases
VerfasserFandi, Alexandra
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)MRgFUS / Knochenmetastasen / Schmerzlinderung / Krebs / palliativ / MR-HIFU / Schmerzen / Metastasen / Behandlung / Alternative / Standardtherapie
Schlagwörter (EN)MRgFUS / bone metastases / pain relief / cancer / palliative / MR-HIFU / pain / metastases / treatment / alternative / standard therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Eignung der MRT – gesteuerten Therapie mit fokussiertem Ultraschall (MRgFUS) zur Behandlung von schmerzhaften Knochen-metastasen bei Patientinnen und Patienten, die durch Standardtherapien (zum Beispiel Strahlentherapie) keine Verbesserung ihrer Beschwerden erfahren konnten, aufzuzeigen. Weiters sollen die Vor- und Nachteile, die diese Methode mit sich bringt, und ihre Zukunftsaussichten hervorgehoben werden.

Methode

Um die Wirksamkeit des MRgFUS – Verfahrens zu untermauern, werden englisch- und deutschsprachige medizinische Datenbanken wie SpringerLink, PubMed und Medpilot nach wissenschaftlich relevanten und aktuellen Studien, deren Ergebnisse verglichen und diskutiert werden, durchforstet.

Ergebnisse

Bei allen Studien konnte durch die MRgFUS – Behandlung eine signifikante Schmerz-reduktion in einem Großteil der Fälle erzielt werden, was bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einer erhöhten Lebensqualität geführt hat. Der ausgezeichnete Weichteilkontrast, der zur exakten Zielvolumensplanung beiträgt, und die Möglichkeit eines schnellen Temperaturmonitorings im Behandlungsgebiet in Echtzeit zeichnen dabei die Magnetresonanztomographie als eine sehr gut geeignete bildgebende Steuerungsmodalität aus. Die geringe Häufigkeit an Nebenwirkungen, die Nichtinvasivität und die Möglichkeit einer Wiederholungsbehandlung sprechen zusätzlich für das hohe klinische Potenzial dieser Therapieform. Limitiert wird das Verfahren durch obligatorische Voraussetzungen (zum Beispiel Lokalisation und Größe der Läsion) und schlechte Patientencompliance.

Schlussfolgerung

Der Einsatz des MRgFUS – Verfahrens bei der Therapie von schmerzhaften Knochen-metastasen erscheint vielversprechend, sollte aber in der Zukunft bei größeren Patienten-kollektiven dokumentiert und evaluiert werden und mit anderen Therapieverfahren ver-glichen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The work on hand sets itself the aim to show the suitability of the magnetic resonance tomography-guided focused ultrasound therapy for the treatment of painful bone metastases in patients who couldnt experience any improvement in their symptoms by standard therapies (for example radiotherapy). Moreover, the advantages and disadvantages of this technique and its future prospects should be pointed out.

In order to underpin the efficacy of the MRgFUS therapy, English and German medical databases like SpringerLink, PubMed and Medpilot have to be scanned for scientifically relevant and recent studies, the results of which will be compared with each other and discussed.

In all the studies a significant pain reduction was achieved by the MRgFUS therapy in the majority of cases, which has led to an increased quality of life for many of the participants. Magnetic resonance tomography is characterised as a very well-suited imaging control modality by an excellent tissue contrast, which contributes to a precise planning of the target volume, and a possibility of a rapid temperature monitoring in the treated area in real time. The low frequency of adverse reactions, the non-invasiveness and the possibility of a retreatment can be attributed additionally to the high clinical potential of this form of treatment. The technique is limited through some mandatory preconditions (like the localization and size of the lesion) and low patient compliance.

The use of the MRgFUS procedure in treating painful bone metastases appears promising, but it should be documented and evaluated for larger groups and it should be compared to other treatment methods.