Titelaufnahme

Titel
Die Wirkungen gadoliniumhaltiger Kontrastmittel auf Niere und Gehirn. Ein Review.
Weitere Titel
The effects of gadolinium-containing contrast agents on kidney and brain . A Review .
AutorInnenJovic, Sandra
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Nephrogene Systemische Fibrose / Nephrogene Systemische Dermopathie / Gadolinium / Gadoliniumablagerungen im Gehirn / Kontrastmittel und gadoliniumhaltige Kontrastmittel mit ihren Nebenwirkungen
Schlagwörter (EN)Mephrogenic Systemic Fibrosis / Nephrogenic Systemic Dermopathy / Gadolinium / Gadolinium sediments in the Brain / contrast agents and gadolinium-containing contrast agents with their side effects
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In diesem Review handelt es sich um die Gabe gadoliniumhaltiger Kontrastmittel (KM) und die Entstehung einer Nephrogenen Systemischen Fibrose (NSF). Man versuchte mit diesem Review herauszufinden ob die Veränderung der Art und der Menge eines gadoliniumhaltigen Kontrastmittels eine NSF verhindert. Die Informationen für dieses Review wurden in Datenbanken wie PubMed recherchiert. Gadolinium wurde erstmals von Galissard de Maignac im Didym und Gadolinit gefunden. Das Element Gadolinium hat die Ordnungszahl 64 im Periodensystem und zählt zu den Metallen der seltenen Erden. Gadoliniumkomplexe werden in der Radiologie als Kontrastmittel für die Diagnostik verwendet. Für Indikationen wie Tumore wird dieses Kontrastmittel eingesetzt. Eine Nephrogene Systemische Fibrose ist eine Krankheit die sich vor allem im subkutanen Gewebe, im Perikard oder im Rippenfell ausbreitet. Auf der Haut zeigt die NSF eine erythematöse Veränderung. Der ursprüngliche Name von NSF war Nephrogene Systemische Dermopathie, da es sich hauptsächlich in der Haut manifestiert hatte. Dr. Grobner et al. berichteten 2006 zum ersten Mal über einen Zwischenfall von NSF. Nachdem er darüber publiziert hatte, beschäftigten sich viele andere mit dieser Erkrankung, die mit der Gabe gadoliniumhaltiger Kontrastmittel zusammenhängt. Die Erkrankung NSF tritt vor allem bei wiederholter Gabe gadoliniumhaltiger KM oder bei zu hoher Dosis dessen, bei Patienten die eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, auf. Die Nephrogene Systemische Fibrose kann schon nach zwei Tagen nach Gabe gadoliniumhaltiger KM auftreten. Es wurden insgesamt vier verschiedene Kontrastmittelarten in den entdeckten Ergebnissen gefunden. Man fand heraus, dass Omniscan® eines der Gadoliniumkomplexe ist, das am häufigsten eine NSF bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion verursacht. Aufgrund der gefundenen Recherchen ist Gadolinium grundsätzlich nicht gefährlich, doch bei Verwendung bei Patienten mit einer Glomerulären Filtrations Rate (GFR) unter 30ml/min oder bei einer GFR zwischen 30-45ml/min ohne Bewässerung des Patienten vor und nach der Gabe gadoliniumhaltiger KM, kann Gadolinium gefährlich für den Patienten werden und der Patient könnte an einer NSF erkranken oder Anzeichen dieser bekommen.

Zusammenfassung (Englisch)

This review is about the donation of gadolinium-containing contrast agents and the emergence of nephrogenic systemic fibrosis (NSF). By this Review we tried to find out whether the change in the type and amount of a gadolinium-containing contrast agent prevents NSF. The information has been researched in databases such as PubMed. Gadolinium was first found by Galissard de Maignac in didymium and gadolinit. The element gadolinium has the atomic number 64 in the periodic table and is one of the rare earth metals. Gadolinium is used in radiology as contrast agents for diagnostic purposes. Gadolinium is used for indications such as tumors. A nephrogenic systemic fibrosis is a disease that spreads mainly in the subcutaneous tissue, the pericardium or pleura. On skin, the NSF shows erythematous changes. The original name of NSF was Nephrogenic Systemic dermopathy because it manifested itself mainly in the skin. Dr. Grobner et al. reported in 2006 for the first time about an incident of NSF. After he had published many others published too about NSF in connection with gadolinium contrast agents. The disease occurs mainly by repeated donation of gadolinium contrast-containing agents or by donation of a too high dose of gadolinium-containing contrast agents to patients with poor kidney function. The nephrogenic systemic fibrosis may occur after two days after the donation of gadolinium contrast agents. Four different types of gadolinium-containing contrast agents have been found in the detected results. It was discovered that Omniscan is one of the contrast agents that causes NSF most frequently in patients with renal impairment. Gadolinium is generally not dangerous, but when it is used in patients with a glomerular filtration rate (GFR) below 30 ml / min or patients with a GFR between 30-45ml / min without hydrogen treatment of the patient before and after the donation of some gadolinium-containing contrast agents, gadolinium can be dangerous for the patient and the patient may develop NSF or signs of NSF.

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