Titelaufnahme

Titel
Behandlungsmethoden bei einem Subclavian-Steal-Syndrom
Weitere Titel
Treatment methods for a subclavian-steal-syndrome
VerfasserKoller, Juliana
GutachterStarkbaum, Maria
Erschienen2016
Datum der AbgabeJanuar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Subclavian-Steal-Syndrom / Subclavia-Anzapfsyndrom / Restenose A. subclavia / Verschluss A. subclavia / Subclavian-Steal-Syndrome-Behandlung
Schlagwörter (EN)subclavian-steal-syndrome / restenosis A. subclavia / subclavian-steal-syndrome-treatment
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Behandlungsme-thoden bei einem Subclavian-Steal-Syndrom.

Ziel:

Das Ziel dieser Arbeit ist, die Behandlungsmethoden des Subclavian-Steal-Syndroms, sowie Restenosen und Komplikationen mit Hilfe der Literatur darzustellen. Durch die Reduktion von Restenosen kann die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten verbessert werden, da es zu weniger Komplikationen kommt, und der Krankenhausaufenthalt verkürzt wird. Weiters werden mögliche Komplikationen während der Behandlung dargestellt. Die Berufsrelevanz ist gegeben, da Radiologie-technologinnen und Radiologietechnologen (RT) in der interventionellen Radiologie als sterile und technische Assistenz fungieren. Es ist beson-ders wichtig, Hintergrundwissen über die Tätigkeit zu haben, da man in einem multidisziplinären Team arbeitet. Wichtig ist, dass man die Be-handlungsabläufe versteht, damit die Zusammenarbeit mit der Ärztin bzw. dem Arzt gut funktioniert.

Methode:

Es erfolgt eine strukturierte Literaturrecherche in folgenden Datenban-ken: Science Direct, PubMed und Google Scholar.

Verwendete Keywords: subclavian-steal-syndrome, Subclavia-Anzapf-syndrom, Restenose A. subclavia, Verschluss A. subclavia, subclavian-steal-syndrome-treatment.

Verwendet werden Studien in deutscher und englischer Sprache. Um die Aktualität zu gewährleisten, werden Studien ab dem Erscheinungs-jahr 2010 gewählt.

Ergebnisse:

Mit Hilfe der Literatur ist es gelungen, die Behandlungsmethoden eines Subclavian-Steal-Syndroms darzustellen. Restenosen und Komplikatio-nen konnten anhand der Literatur dargestellt werden.

Laut den Studien sind Komplikationen bei minimal invasiven und chirur-gischen Interventionen relativ gering. In der Studie von Aiello et al (35) wird die Komplikationsrate bei chirurgischen Interventionen mit 6 - 28,9 % und bei minimal invasiven Eingriffen mit 2 - 11,4 % angegeben.

Die Komplikationen der minimal invasiven und chirurgischen Interven-tionen sind in ähnlicher Weise zuzuordnen.

Folgende Komplikationen sind in den Studien bei PTA aufgetreten: Hä-matom, Hemiparese, Thrombose und Embolie.

Restenosen nach PTA entstehen meist schon nach 3 - 4 Monaten. Laut der Studie von Van de Weijer et al (41) beträgt die Offenheitsrate bei PTA nach einem Jahr 84,6 % nach 2 Jahren 76,9 % und nach 4 Jahren 69,2 %.

Die RT spielen bei den Behandlungsmethoden eines Subclavian-Steal-Syndroms eine wichtige Rolle, da sie als sterile und technische Assistenz fungieren. Da in einem multidisziplinären Team gearbeitet wird, ist es besonders wichtig, Hintergrundwissen zu besitzen.

Zur Vermeidung von Restenosen können Patientinnen und Patienten selbst einiges beitragen, nämlich durch eine gesunde Lebensführung z. B. gesunde Ernährung und Verzicht auf das Rauchen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

This thesis deals with various methods of treatment of a subclavian-steal-syndrome.

Purpose:

This thesis aims at illustrating with the help of literature the frequency of restenosis after a PTA with people suffering from subclavian-steal-syndrome. By reducing restenosis patients’ quality of life can be im-proved due to fewer complications and shorter hospitalization. Further-more, possible complications during the treatment are illustrated.

Method:

Research happened in the following databases: Science Direct, PubMed, and Google Scholar.

Keywords used: subclavian-steal-syndrome, Subclavia-Anzapfsyndrom, Restenose A. subclavia, Verschluss A. subclavia, subclavian-steal-syndrome-treatment.

Research studies in English and German were used for this thesis. In order to guarantee topicality, the earliest studies date back to 2010.

Results:

According to studies, complications after minimal surgical and invasive interventions are rare. The study by Aiello et al quotes a rate of 6 to 28.9% with surgical interventions, and a rate of 2 – 11,4 % with mini-mal invasive interventions.

Complications following minimal invasive and surgical interventions can be defined similarly.

According to studies, the following complications concerning PTA oc-curred: haematoma, hemiparesis, thrombosis and embolism.

Restenosis after PTA usually occurs already after 3 to 4 months. Accord-ing to the study by Van de Weijer et al, the patency rate with PTA amounts to 84,6 % after one year, to 76,9 % after 2 years, and to 69,2% after 4 years.

The correct indication and highest quality regarding the technical pro-cedure of the revascularisation are the best prophylaxis to prevent complications.

Patients themselves can contribute to avoiding restenosis, i.e. through a healthy lifestyle including healthy nutrition and no smoking.