Titelaufnahme

Titel
Angstreduzierung geistig behinderter Menschen bei radiologischen Untersuchungen
Weitere Titel
Anxiety reduction of mentally disabled people in radiological check-ups
VerfasserSürth, Julian
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2016
Datum der AbgabeJanuar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)geistige Behinderung / Angst / Problemverhalten / Unterstützte Kommunikation
Schlagwörter (EN)mental disability / anxiety / problematic behaviours / augmentive and alternative communication
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Viele geistig behinderte Menschen erleben eine starke Verunsicherung und Angst durch das Unbekannte, das sie während einer radiologischen Untersuchung erfahren. Die Angst kann zu einem problematischen Verhalten des geistig behinderten Menschen führen, welches sich in fremd- oder selbstverletzendem Verhalten, sowie in autistischen Verhaltensweisen äußern kann. Das Ziel dieser Arbeit ist Unterstützungsmöglichkeiten für RadiologietechnologInnen aufzuzeigen, die Angst reduzierend wirken und den Umgang mit geistig behinderten Menschen erleichtern, sodass problematisches Verhalten möglichst vermieden und Röntgenaufnahmen durchführbar werden. Mit Hilfe der Literatur aus dem Bereich der Sonder- und Heilpädagogik werden Unterstützungsmöglichkeiten dargestellt, wie zum Beispiel das TEACCH-Konzept und die Unterstützte Kommunikation, sowie andere Methoden und Hilfsmittel, die das Ziel haben Orientierung zu geben, Spannung zu reduzieren und Angst zu lindern. Obwohl diese Konzepte, Methoden, Maßnahmen und Hilfsmittel bisher von mir nicht erprobt wurden, halte ich sie für wirkungsvoll, weil sie sich an den verunsichernden Kontexten orientieren. Das radiologietechnologische Personal sollte eine Offenheit gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung mitbringen und den Willen, die Untersuchungen für sie so zu gestalten, dass Verunsicherung und Angst so gering wie möglich gehalten werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Many people with mental disabilities feel very uncertain and anxious because of unknown procedures they experience during radiological check-ups. Fear can lead to problematic behaviours for mentally disabled people. It can manifest as self-harm or aggression towards others as well as autistic behaviours. The aim of this study is to identify ways to support the radiology technological personnel, to reduce anxiety and to facilitate the handling of mentally disabled people, so that problematic behaviours are avoided and x-ray check-ups are possible. Based on curative pedagogy literature, support facilities have been identified, such as the TEACCH concept and augmentative and alternative communication (AAC), as well as other methods and tools, which aim to give orientation, to reduce stress and relieve anxiety . Although these concepts, methods, interventions and tools have not been tested by myself, I believe they have been shown to be effective in such unsettling contexts. The radiographer should have an openness towards people with disabilities and the desire to ensure the examinations are as pleasant as possible.