Titelaufnahme

Titel
Diätologische Maßnahmen zur Osteoporoseprävention bei ZöliakiepatientInnen
Weitere Titel
Dietetic treatments to prevent osteoporosis in celiac disease
AutorInnenGößler, Tamara
GutachterRichter, Silvia
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)--
Schlagwörter (EN)--
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund und Ziele:

Zöliakie ist eine Erkrankung des oberen Dünndarms, die mit der Malabsorption von Nährstoffen einher geht. Die Osteoporose als Folgeerscheinung von Nährstoffdefiziten tritt bei ZöliakiepatientInnen gehäuft auf. DiätologInnen sind regelmäßig mit Zöliakie-Erkrankten konfrontiert, da die wichtigste Maßnahme zur Behandlung der Krankheit die glutenfreie Diät darstellt. Ziel der Arbeit ist es, diätologische Maßnahmen zu erheben, die einer Osteoporose bei ZöliakiepatientInnen präventiv entgegenwirken können.

Methode:

Die BAC1 gestaltet sich als Literaturarbeit. Dazu wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, welche Inhalte aus Fachbüchern, Fachjournalen und themenrelevante Studien der medizinischen Datenbank PubMed berücksichtigt.

Ergebnisse:

Die wirkungsvollste ernährungstherapeutische Maßnahme ist die strikte glutenfreie Diät. Die somit erzielte Regeneration der Dünndarmschleimhaut führt zu einer verbesserten Nährstoffaufnahme. Allerdings konnte gezeigt werden, dass die glutenfreie Ernährung nicht bei allen ZöliakiepatientInnen zu einer normalen Knochendichte führt. Daher wird empfohlen, insbesondere wenn Betroffene zusätzliche Risikofaktoren einer Osteoporose aufweisen, eine ausreichende Nährstoffversorgung, vor allem von Calcium und Vitamin D zu fokussieren. Sollte dies über die alimentäre Zufuhr nicht gewährleistet sein, ist die Supplementierung genannter Mikronährstoffe indiziert.

Schlussfolgerung:

In der diätologischen Beratung von ZöliakiepatientInnen ist in erster Linie die strikte glutenfreie Diät relevant. Dennoch ist es sinnvoll auf diätetische Möglichkeiten der Osteoporoseprävention einzugehen, da eine Zöliakieerkrankung durch ihren malabsorptiven Charakter für sich bereits einen Risikofaktor für Knochenschwund darstellt.

Zusammenfassung (Englisch)

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