Titelaufnahme

Titel
Die kontinuierliche fetale Überwachung mittels CTG und seine Alternativen unter der Geburt
Weitere Titel
Continuous fetal heart rate monitoring by ctg and its alternatives during birth
AutorInnenMarecek, Stephanie
GutachterVacek, Teresa
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fetale Überwachung / Geburt / Intermittierende Auskultation / kontinuierliches CTG / MBU
Schlagwörter (EN)fetal monitoring / birth / intermittent auscultation / continuous ctg
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der heutigen Zeit gehört das meist kontinuierliche CTG standardgemäß zu fast jeder Geburt, auch zu denjenigen, die keinerlei Auffälligkeiten oder Komplikationen im Schwangerschafts- und Geburtsverlauf aufweisen.

In dieser Bachelorarbeit wird aus diesem Grund die Sinnhaftigkeit einer kontinuierlichen Überwachung mittels CTG unter der Geburt genauer betrachtet, und dessen mögliche Auswirkungen auf Mutter und Kind ermittelt. Ein spezielles Augenmerk wird hierfür auf die Bedürfnisse der Frau, aber auch auf das kindliche Outcome gelegt. Im Zuge dessen werden andere Methoden der intrapartalen Überwachung, wie die intermittierende Auskultation mittels CTG, Pinard’schem Hörrohr und Dopton zum Vergleich herangezogen und dessen Vor- und auch Nachteile ebenso ermittelt. Mit Hilfe einer Literaturrecherche und dem Ausarbeiten der unterschiedlichen Studienergebnisse, wird das Thema der intrapartalen fetalen Überwachung erforscht und kritisch hinterfragt.

Die Anwendung einer kontinuierlichen fetalen Herztonüberwachung mittels CTG wird vielmals bestritten, da oft die negativen Seiten dieser Methode überwiegen. Zu Bewegungseinschränkungen der Gebärenden und eine damit verbundenen erhöhten Interventionsrate, wird auch ein Qualitätsverlust in der Betreuung unter kontinuierlicher Überwachung erwähnt. Beim Aspekt des kindlichen Outcome unter kontinuierlicher Anwendung des CTG kommt es zu unterschiedlichen Studienergebnissen.

Neben dem Hinterfragen einer kontinuierlichen Überwachung der FHF, wird die Alternative zum CTG, nämlich die intermittierenden Auskultation beleuchtet. Deren Anwendung wird bei risikofreien Schwangerschaftsverläufen empfohlen, wobei es Kritiker gibt, welche die Effektivität hinsichtlich des Erkennens geburtsbedingter fetaler Risiken in Frage stellen.

Ungewissheiten bei kontinuierlicher oder intermittierender Überwachungsmethode, können durch ergänzende Untersuchungsverfahren, wie die Durchführung einer MBU oder die Beurteilung des Fruchtwassers, beseitigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays a CTG is attended to almost every birth, even to those with no abnormalities or complications in pregnancy.

The aim of this bachelorthesis is, to give an overview of the different fetal heart rate monitoring methods during labor and birth. It also takes the continuous CTG and its possible effects on mother and child into account. A special attention will be given to the needs of the woman, but also on the neonatal outcome. In the course of other methods on intrapartum monitoring, such as intermittent auscultation with CTG, Pinard stethoscope and Doppler, will be used to compare and determine its advantages and disadvantages as well. With a literature review and the elaboration of different study results, the theme of intrapartum fetal monitoring will be explored and scrutinized.

The use of a continuous fetal heart monitoring by CTG is disputed profusely, often the negative aspects of this method are predominated. To restrictions on movement for women in labor and an increased intervention rate in association with that, the quality of care can suffer under continuous fetal surveillance. The influence of the baby’s outcome under continuous application with CTG is highly controversy disputed.

In contrast to continuous fetal heart monitoring by CTG, the alternative is named intermittent auscultation. This application is recommended for low risk women, but there are also critics who make the effectiveness regarding birth-related fetal risks in question.

Uncertainties in continuous or intermittent monitoring can be eliminated by additional investigation methods, such as a fetal blood sampling or the assessment of the amniotic fluid.

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