Titelaufnahme

Titel
Möglichkeiten der Verbesserung der Patientensicherheit aufgrund technisch unterstützter Medikation
Weitere Titel
Possibilities of the improvement of the patient's security through technically supported medication
VerfasserSchadlinger, Thomas
Betreuer / BetreuerinPogatscher, Jörg
Erschienen2016
Datum der AbgabeOktober 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheitswesen / Patientensicherheit / Krankenhausapotheke / Qualitätsmanagement / Risikomanagement
Schlagwörter (EN)health service / patient safety / dispensary / quality management / risk management
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gerade im Krankenhaus können schnell Fehler betreffend Arzneimittel passieren, sei es das falsche Medikament, die falsche Dosis, oder aber auch die falsche Kombination. Beispielsweise kam es in einer Universitätsklinik zu einem Zwischenfall, bei dem nach einer Gelenkoperation die Medikation falsch dosiert verordnet wurde.1 Dieser Vorfall war zwar nicht tödlich, jedoch kam es zu lebensbedrohlichen Komplikationen. Was aber wäre passiert, wenn ein Mitarbeiter zwei gleich aussehende Ampullen mit farbloser Flüssigkeit miteinander verwechselt hätte, oder wenn die Krankenhausapotheke auf ein Produkt von einem anderen Hersteller wechselt, der ähnlich aussehende Medikamente eines anderen Medikamentes fabriziert, die aber eine ganz andere Zusammensetzung des Medikamentes aufweisen und somit eine andere Auswirkung auf den Organismus des Patienten erwirken. Die Anzahl der Verwechslungen die eintreten können ist enorm, die trotz bestmöglicher Ausbildung und Erfahrung des Pflegepersonals, eintreten können, immerhin bekommt gemäß Statistiken jeder dritte stationäre Patient in Österreich das falsche Medikament. Das Sicherheitsmanagement in den Krankenhäusern oder Pflegeheimen kann hier durch die Möglichkeit einer technisch unterstützenden Medikamentenvergabe das Risiko der falschen Vergabe reduzieren. Hierzu erhält jeder Patient bei Einweisung zur stationären Behandlung ein Armband mit einem Strichcode. Dieser Strichcode identifiziert den Patienten einerseits als Person, andererseits werden die ihm zugeteilten Arzneimitteln bei der Vergabe überprüft. Die Patienten bekommen unter anderem ihre Medikamente, deren Verpackung ebenfalls mit einem Strichcode versehen ist, der identisch mit dem Strichcode des Patienten ist, erst nach einer Scan-Überprüfung. Das bedeutet dass das Pflegepersonal zuerst den Code am Armband des Patienten über einen Handscanner einliest und danach den Strichcode auf der z.B. Medikamentenbox. Bei einer positiven Übereinstimmung ertönt ein akustischer Ton und eine grüne Signalleuchte lässt das Pflegepersonal erkennen, dass die dem Patienten richtig zugeteilten Arzneimitteln verabreicht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Just in the hospital mistakes can happen fast concerning medicament, if it is the wrong drug, the wrong dose, or, however, also the wrong combination. For example, it came in a university hospital to an incident with which after a joint operation the medication was prescribed wrong measured.2 Though this incident was not deadly, however, it came to life-menacing complications. What would have happened, however if an employee had mistaken two looking alike ampoules for colorless liquid with each other, or if the hospital chemist's shop on a product of another manufacturer changes who produces similarly looking drugs of another drug which show, however, quite another composition of the drug and obtain therefore another effect on the organism of the patient. The number of the mistakes they are able to enter is huge who can enter in spite of the best possible education and experience of the nursing staff, at least, every third stationary patient gets the wrong drug according to statistics in Austria. The security management in the hospitals or nursing homes can reduce here by the possibility of a technically supporting drug assignment the risk of the wrong assignment. Moreover every patient receives a bracelet with a bar code with installation to the stationary treatment. This bar code identifies the patient on the one hand as a person, on the other hand, the medicaments assigned to him are checked with the assignment. Among the rest, the patients get their drugs whose packaging is also provided with a bar code which is identically with the bar code of the patient, only after a scan examination. This means the nursing staff scans first the code in the bracelet of the patient over a hand scanner and afterwards the bar code on the e.g. drug box. With a positive correspondence there sounds an acoustic tone and a green signal light reveals the nursing staff that the medicaments really assigned to the patient are given.