Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkungen der weiblichen Genitalverstümmelung auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft am Beispielland Eritrea.
Weitere Titel
The effects of Female Genital Mutilation on the role of women in society using the example of Eritrea.
VerfasserBauer, Beate
Betreuer / BetreuerinKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Weibliche Genitalverstümmelung / Beschneidung / Menschenrechte / Frauenrechte / Eritrea
Schlagwörter (EN)Female Genital Mutilation / FGM / Circumcision / Human Rights / Women´s Rights / Eritrea
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit thematisiert die Auswirkungen der weiblichen Genitalverstümmelung auf die Rolle der Frau am Beispielland Eritrea und wird aus der Perspektive der Menschen – und Frauenrechte untersucht. Weibliche Genitalverstümmelung ist ein Eingriff an den Genitalien von Mädchen und Frauen unterschiedlicher Glaubenszugehörigkeit, die seit Jahrhunderten aufgrund von Tradition und Brauchtum vorwiegend in Teilen Afrikas, Asiens und in Gebieten des Nahen Ostens durchgeführt wird.

Die betroffenen Mädchen und Frauen haben oftmals ein Leben lang mit den physischen und psychischen Folgen, die der Eingriff mit sich bringt, zu kämpfen. Die weibliche Genitalverstümmelung beeinflusst die Rolle der Frau in der Gesellschaft in Bezug auf folgende Themen: Missachtung des Führens eines selbstbestimmten (Sexual-) Lebens, Beeinträchtigung der Ausübung der Rolle als Ehefrau und Mutter, geringe Bildungsmöglichkeiten, finanzielle und soziale Absicherung durch Heirat, Verstärkung der Unterdrückung der Frau und Machtausübung der Männer sowie gesellschaftliche Würde und Anerkennung.

Die Praxis stellt eine fundamentale Verletzung der Menschen- Frauen- und Kinderrechte dar. Da die Soziale Arbeit, als Menschenrechtsprofession, die Menschenrechte gewähren muss, ist eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik für die Profession relevant.

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of this thesis is to investigate from a Human Rights and Women´s Rights perspective how Female Genital Mutilation (FGM) affects the role of women in society using the example of Eritrea. FGM describes the removal of all or parts of the female genitalia due to a deeply rooted custom and is carried out in parts of Africa, Asia and the Middle East.

The girls and women affected by FGM suffer their whole life from the physical and psychological effects of the operation. Furthermore, FGM influences the role of women in society in the following subject areas: no chance of living a self-determined (sexual) life, reductions in being a wife and mother, less education opportunities, financial and social security through marriage, increasing oppression of women through the abuse of power by men and acceptance in the society.

FGM is a violation of human, women´s and children´s rights and therefore Social Work as a human rights profession has to grant human rights and to examine the practice of FGM.