Titelaufnahme

Titel
Macht(los) im Kinderzimmer. Präventive Maßnahmen der Sozialen Arbeit im Umgang mit sexueller Gewalt
Weitere Titel
Power(less) in the nursery. Preventive measures for social work in dealing with sexual assault
VerfasserErhard, Yvonne
GutachterTegel, Marlies
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sexuelle Gewalt / Sexueller Missbrauch / Prävention / präventive Maßnahmen / Macht / Soziale Arbeit / Minderjährige
Schlagwörter (EN)sexual assault / sexual abuse / prevention / preventive measures / Power / social work / minor
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Sexuelle Gewalt an Minderjährigen ist in allen Gesellschaften sowie Gesellschaftsschichten und Kulturen anzutreffen. Dieses Thema wird noch immer weitgehend tabuisiert, aus diesem Grund ist es für private wie fachliche Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen grundlegend ein Basiswissen über sexuelle Gewalt und mögliche Präventionsmaßnahmen zu besitzen. Um präventiv handeln zu können, ist es wichtig, dass sexuelle Gewalt als solche erkannt und verstanden wird. Erste Präventionsprogramme basieren auf dem Selbstschutz der Minderjährigen, jedoch hat sich im Laufe der Zeit der Fokus auf erwachsene Bezugspersonen und die Gesamtgesellschaft verschoben, da die Verantwortung die sexuellen Übergriffe zu beenden, nicht bei den Opfern liegen darf. Damit Prävention eine nachhaltige Selbstwirksamkeit erzeugen kann, ist es wichtig, dass mit allen Beteiligten gearbeitet wird. Durch diesen Ansatz entstanden unterschiedlichsten Präventionsmaßnahmen, die auf die jeweiligen Bezugsgruppen angepasst wurden. Diese Maßnahmen können durch unterschiedliche Interventionen durchgesetzt werden und sollten nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich gegenseitige unterstützen und sich gleichermaßen weiterentwickeln.

Zusammenfassung (Englisch)

Sexual assault of minors is present among all societies, social classes and cultures. Nevertheless, this topic is still widely tabooed. Therefore, basic knowledge about sexual assault and possible prevention measures is crucial for private as well as for professional reference persons of children and adolescents. In order to be able to take preventative actions it is vital that sexual assault is understood as such. The first prevention programs were based on the self protection of minors. However, in the course of time the emphasis has shifted towards adult reference persons and society in general. The reason for this shift is that the responsibility to stop sexual abuse must not be placed on the victims. For the purpose of creating sustained self-efficacy of prevention measures all concerned parties must be involved. Induced by this approach a great variety of prevention measures adapted for the relevant reference groups was developed. Those measurements can be pushed trough with multiple interventions and should thereby not be in competition with each other but rather support each other as well as refine equally.