Titelaufnahme

Titel
Frauenräume in der Suchthilfe – Zur Relevanz frauenspezifischer Suchthilfeeinrichtungen aus einer feministischen Perspektive
Weitere Titel
Women’s spaces in drug work – The relevance of female-specific addiction facilities from a feminist perspective
VerfasserSchmeiser, Stefanie
GutachterHofer, Manuela
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Feminismus / Suchtarbeit / Drogen / Frauenspezifische / Suchtarbeit / Frauenräume / Gewalt
Schlagwörter (EN)Feminism / female-specific drug work / drug work / women’s space / violence / addiction
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Situation drogenkonsumierender Frauen und der Frage nach wichtigen Aspekten für die Konzeption einer frauenspezifischen Suchthilfeein-richtung. Frauen, die Drogen konsumieren, sind nicht nur von gesellschaftlicher Stigmatisie-rung betroffen, sondern sind auch oft in verschiedenen Kontexten von Gewalt. Diese geht häufig von dem eigenen Partner aus, aber auch auf der Straße und in der Drogenszene sind sie gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt.

Die feministische Soziale Arbeit beschäftigt sich mit der Ermächtigung von Frauen und Mäd-chen, besonders im Hinblick auf Gewalterfahrungen. Die Prinzipien der feministischen Sozia-len Arbeit erscheinen auch für die Suchtarbeit mit Frauen relevant. Dazu gehört es einen geschlechterhomogenen Raum anzubieten, um sich ohne den Druck von rollenkonformen Verhaltens bewegen zu können und die Möglichkeit zu haben, in einer geschützten Atmo-sphäre über Gewalterfahrungen zu sprechen. Doch wie kann die Trennung und Kategorisie-rung von Geschlechtern in diesem Kontext auf theoretischer Ebene argumentiert werden? Es gilt, die unterschiedlichen Ansätze feministischer Strömung in der Praxis unter einen Hut zu bekommen.

Zusammenfassung (Englisch)

The following paper depicts the situation of women drug users and the relevant aspects for the conception of a female-specific addiction service. Women who use drugs are not just exposed to societal stigmatization, but often become victims of violent behavior in different contexts. They are not only affected by domestic abuse but also by acts of violence on the streets and in the drug scene.

The goal of feminist social work is the empowerment of women and girls, especially the ones who are affected by violence. The principles of feminist social work seem also relevant to female-specific drug work. Part of these principles is to offer spaces just for women so they can act without the pressure of gender role conformity and have the possibility to talk about experiences of violence in a safe environment. But how can you argue for the separation and categorization of gender on a theoretical level? It is important to find a way to reconcile the different approaches of feminism for the practical implementation of such a facility.