Titelaufnahme

Titel
Beitrag von Empowerment für die Soziale Arbeit. Untersuchung anhand der Kriterien Ressourcen, Macht und Professionsverständnis
Weitere Titel
Social Work benefits of empowerment. An analysis based on the criteria resources, power and perception of the profession
AutorInnenTomasek, Cornelia
GutachterStoik, Christoph
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Empowerment / Soziale Arbeit / Ressourcen / Macht / Professionsverständnis
Schlagwörter (EN)Empowerment / Social Work / Resources / Power / Perception of the profession
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Als Konzept zur Selbstbefähigung von Menschen fokussiert Empowerment auf die Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung. Dies soll durch die Erschließung von persönlichen und strukturellen Ressourcen sowie die Ausbalancierung von Machtverhältnissen erreicht werden. Ausgehend von den USA hat sich Empowerment beginnend mit den 1990er Jahren auch im deutschsprachigen Raum zu einem festen Bestandteil des theoretischen und berufspraktischen Diskurses entwickelt. Empowerment hat dadurch auch einen wesentlichen Einfluss auf das Professionsverständnis der Sozialen Arbeit genommen. Dennoch ist Empowerment in der Sozialen Arbeit nicht unumstritten. Inhaltliche Unschärfe, ein mangelnder neuer Gehalt sowie eine Auslegung von Empowerment im Sinne neoliberaler Ideologien werden bemängelt. Diese Arbeit greift die gleichermaßen starke Verbreitung und hohe Anzahl an Kritiken auf und untersucht den Beitrag von Empowerment für die Soziale Arbeit. Um mit dem sehr offenen Begriffsverständnis von Empowerment besser umgehen zu können, erfolgt die Erarbeitung der Fragestellung anhand von drei festgelegten Kriterien: Ressourcen, Macht und Professionsverständnis.

Zusammenfassung (Englisch)

The concept of Empowerment focuses on enstrengthening autonomy and self-determination. This is accomplished firstly by the development of personal resources and societies structural resources and secondly by balancing the power within social relations. Starting in North America around 1990, Empowerment spread and became an integral part of the theoretical and practical professional discourse in German-speaking countries. It has gained significant impact on the perception of the social work profession. Empowerment itself is, nevertheless discussed controversially. The lack of conceptual clarity, a recycling of old ideas and theories and an interpretation according to a neoliberal ideology are criticized. This work analyzes the equally strong acclaimed and critical scientific reception. Prosing the question of what the social work benefits of Empowerment are. Considering that Empowerment is an open ended field, this paper answers that question by examining three main criteria: resources, power and perception of the profession.

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