Titelaufnahme

Titel
Alerta! Soziale Arbeit. Vom Bewusstsein zur Relevanz von Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit.
Weitere Titel
Alerta! Social Work. About the awareness of the relevance of right-wing extremism in Social Work.
AutorInnenZöchling, Patrick
GutachterHofer, Manuela
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Rechtsextremismus / kritische / Soziale / Arbeit / Sozialarbeit / akzeptierende
Schlagwörter (EN)right-wing / extremism / social / work / accepting
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Rechtsextremismus und versucht dabei eine Perspektive aus der Sozialen Arbeit heraus zu entwickeln. Da der Rechtsextremismus in seinen vielfältigen Ausformungen und Prägungen nicht durch eine einheitliche definitorische Basis beschrieben werden kann, beschäftigt sich ein großer Teil der Arbeit mit einer begrifflichen Auseinandersetzung, sowohl bezogen auf Ansätze aus der Bundesrepublik Deutschland wie auch – jedoch in geringerem Ausmaß – aus Österreich.

Weiters wird ein kurzer Blick auf den Bereich Jugendliche und Rechtsextremismus geworfen, in welchem der Sozialen Arbeit bereits seit geraumer Zeit ein Auftrag zugesprochen wird, und die Methode der akzeptierenden Sozialarbeit thematisiert. Dabei steht nicht eine deskriptive Auseinandersetzung mit der Methode im Zentrum. Unter Zuhilfenahme diskursanalytischer Ansätze wird das Thema Rechtsextremismus in Verbindung einer Fokussierung auf Jugendliche einerseits und die Zurückdrängung politisch-rechter Ideologien in ihrer Wahrnehmung als eigenständiges Problem andererseits, diskutiert.

Um die Frage der Relevanz für die Soziale Arbeit sowie die hypothetisch formulierte Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung selbiger mit rechtsextremen Weltanschauungen zu beantworten bzw. zu belegen, wird anhand von implizierten Ein- und Ausschlussmechanismen begrifflicher Konzepte sowie von Studienergebnissen bezüglich der Verbreitung rechtsextremer Einstellungen innerhalb der Gesellschaft, gezeigt, dass die Soziale Arbeit tendenziell über alle Handlungsfelder in unterschiedlicher Form und Intensität damit konfrontiert ist. Die Ableitungen der diskursanalytischen Herangehensweise zeigen zudem mögliche gesellschaftpolitische Wechselwirkungen, die in Konzeption und Umsetzung von Präventions- und Handlungsstrategien mitschwingen können.

Zusammenfassung (Englisch)

The following paper regards itself with the phenomenon of right-wing extremism, with a goal of developing a new perspective rooted in principles of social work. Considering that right-wing extremism cannot be described through homogenous definition, due to its complex and versatile manifestations, the most of the work below can be seen as a conceptual discussion, based and related to the approaches seen in Germany, yet including up to a minimal point, those seen in Austria.

Additionally, further investigated perspective will be the connection between youth and right extremism, which has recently been mandated to social work, placing the methods of social work as a central topic, yet not in a form of descriptive scrutiny. Using the fundamentals of discourse analysis, the dialog will contain the above mentioned connection between right extremisms and youth, while simultaneously observing the perception of the rolling back right-wing political ideologies as an additional issue.

The social work relevance and the hypothetically formulated necessity to present critical discussion of the right-wing extremist worldviews, will be proven by means of implicit inclusion and exclusion mechanisms, as well as several study based conclusions, which show that social work is confronted and faced with the topic of right extremism with different intensity and frequency, dependent on its sphere of activity.

Deflection of the discourse analysis approach, presents the possible social-political interdependency, which can play a significant role in the phases of conceptual creation and actual execution of the prevention and interaction strategies.

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