Titelaufnahme

Titel
Besteuerungsrecht der Einkünfte aus unselbständiger Arbeit während einer Auslandstätigkeit - Mittelpunkt der Lebensinteressen/Ansässigkeit
Weitere Titel
Right of taxation on employment income during a work abroad - center of vital interests/resindence
VerfasserVislavski, Mihajela
Betreuer / BetreuerinMitterer, Hannes
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Anrechnungsmethode / Ansässigkeit / Befreiungsmethode / Beschränkte Steuerpflicht / Beschwerde / Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) / Gewöhnlicher Aufenthalt / Mittelpunkt der Lebensinteressen / Nichtselbständige Arbeit / OECD / Schiedsverfahren / Unbeschränkte Steuerpflicht / Veranlagung / Vermeidung / Verständigungsverfahren / Welteinkommen / Wohnsitz / Wohnstätte
Schlagwörter (EN)Appeal / Arbitration procedure / avoiding / Center of vital interest / Credit method / Double Tax Treaty – DTT / Employment income / Exemption method / Habitual residence / Limited taxation / Mutual agreement procedure / OECD / Residence / Resident / Tax liability / Tax return / Unlimited taxation / Worldwide income
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Steuerpflicht in Österreich und die damit verbundene Besteuerung der Einkünfte aus unselbständiger Arbeit aufgrund einer grenzüberschreitenden Aktivität bzw Mitarbeiterentsendung hängt sehr stark davon ab, wo sich der Wohnsitz und in weiterer Folge der Mittelpunkt der Lebensinteressen einer natürlichen Person befinden.

Die Besteuerung der damit verbundenen grenzüberschreitenden Einkünfte und die Vermeidung einer möglichen Doppelbesteuerung stellen ein großes Thema zwischen den betroffenen Staaten dar. Grundsätzlich wird eine Doppelbesteuerung in den Vertragsstaaten vermieden, da den Regelungen des OECD-Musterabkommens gefolgt wird.

Welchem Staat das Besteuerungsrecht von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit während einer Auslandstätigkeit zukommt, ist von der Ansässigkeit des Steuerpflichtigen abhängig. Diese Bachelorarbeit erläutert die Problematik, dass der Begriff des Wohnsitzes bzw die Festlegung eines Mittelpunkts der Lebensinteressen trotz klarer Definitionen sowohl im innerstaatlichen Recht als auch im OECD-Musterabkommen keine reibungslose Veranlagung beim BMF ergibt.

Ebenfalls wird beschrieben, welche verfahrensrechtlichen Möglichkeiten gegen nicht antragsgemäße Veranlagungen (wie zB das Beschwerdeverfahren) sowie für ein Verständigungsverfahren bestehen und wo bzw wann diese bei der zuständigen Abgabenbehörde eingebracht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The tax liability and its related taxation on the employment income during a cross-border activity or expatriate strongly depends on his or her permanent residence and subsequently on the center of the vital interests of an individual.

The taxation of this associated cross-border income and the avoidance of a potential double taxation represents a major issue between the affected states. Since there is an OECD convention, a double taxation between contracting countries is basically avoided.

Which state has the right of taxation on the income during an expat-period mostly depends on the resident of the taxpayer. This thesis discusses the problems that the terms „permanent residence“ and „the center of vital interests“ despite clear definitions, differ from domestic laws as well as from the OECD convention and moreover doesn’t result into a proper assessment to the Austrian Ministry of Finance.

What is also going to be characterized in this thesis are the procedurally opportunities against non-applicant investments such as complaint procedures, as well as agreement procedures and, moreover, when these are lodged at the tax authorities.