Titelaufnahme

Titel
Das Autonomiebedürfnis im Beratungssetting. Von der Relevanz der Selbstbestimmung von KlientInnen mit psychischen Störungen.
Weitere Titel
The need for autonomy in counseling settings. From the relevance of self-determination of clients with mental disorders.
VerfasserBerke, Ulrike
GutachterStangl, Michaela
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Autonomiebedürfnis / Selbstbestimmung / Motivierende Gesprächsführung / Stigmatisierung / psychisch kranke Menschen / Soziale Arbeit / Menschenrechte
Schlagwörter (EN)need for autonomy / self-determination / motivational interviewing / stigmatisation / mentally ill people / social work / human rights
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Relevanz des Autonomiebedürfnisses von psychisch kranken Menschen. Zusätzlich nimmt sie in den Blick, mit welchen Vorgangsweisen SozialarbeiterInnen die Selbstbestimmung ihrer KlientInnen wahren können und diese gleichzeitig bei Veränderungen unterstützen können, wobei auch Autonomie als Menschenrecht näher beleuchtet wird.

In der Praxis werden SozialarbeiterInnen immer wieder mit psychisch kranken KlientInnen konfrontiert, die ihr Autonomiebedürfnis nicht ausreichend befriedigen können. Das ist schon alleine dadurch gegeben, da sie in der Gesellschaft nicht als autonom handelnde Individuen wahrgenommen werden, was zu einer Stigmatisierung und Ausgrenzung der Betroffenen führt. Hauptsächlich wird die Methode der Motivierenden Gesprächsführung Thema sein, die eine wirksame Methode für SozialarbeiterInnen darstellt, um psychisch kranke Menschen durch verschiedene Strategien dabei zu unterstützen, selbst verantwortlich und autonom zu entscheiden, wie sie mit ihren Problemen umgehen und ihren Lebensalltag bewältigen können.

Zusammenfassung (Englisch)

The present bachelor thesis deals with the relevance of the autonomy need of mentally sick people. Additional, it takes the view, by what procedures social workers can maintain the self-determination of their clients and help them change simultaneously, and autonomy is examined more closely as a human right. In practice, social workers are confronted with mentally ill clients who cannot adequately satisfy their need for autonomy.

This is given by the fact already alone, because they are not perceived in society as autonomously acting individuals, leading to stigmatization and marginalization of those concerned. Mainly the method of motivational interviewing will be subject, which is an effective method for social workers to help mentally ill people through various strategies, one responsible and autonomous to decide how to deal with these problems and manage their daily lives.