Titelaufnahme

Titel
Die Etablierung einer eigenständigen Sozialen Arbeit im globalen Süden aus der Perspektive des kritischen Entwicklungsdiskurses.
Weitere Titel
The Establishment of an original social work in the global south from the perspective of the critical development discourse.
VerfasserBosnjakovic, Kornelija
Betreuer / BetreuerinKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit / Globaler Süden / Entwicklungsdiskurs / Dependenztheorie / Post-Development-Theorie
Schlagwörter (EN)Social Work / Global South / Development Discourse / Dependency Theory / Post-Development-Theory
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Entwicklungspolitik und Internationale Soziale Arbeit haben eines gemeinsam, sie beschäftigen sich nämlich mit Themen wie HIV/AIDS, Menschenrechte, gender equality etc, jedoch findet kaum ein interdisziplinärer Austausch statt.

Aus dieser Problemlage heraus wird anhand des globalen Südens analysiert, welche kritischen Ansätze im Bezug zum Entwicklungsdiskurs im globalen Süden entstanden sind und wie sich diese auf die Etablierung einer eigenständigen Sozialen Arbeit ausgewirkt haben. Ziel ist es, einen Perspektivenwechsel durchzuführen und die Sichtweise des globalen Südens zu eruieren. Dementsprechend werden die Ansätze der Dependenztheorie und der Post-Development Theorie angewendet, um die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit im globalen Süden zu analysieren. Soziale Arbeit und ihre Methoden wurden während der Kolonialisierung und nach der Unabhängigkeit in den globalen Süden importiert, jedoch waren sie für die Problemlagen im globalen Süden nicht adäquat und mussten, um effizient zu sein, neu konzipiert werden. In diesem Sinne wird ein historischer Überblich über die Zugänge in der Sozialen Arbeit im globalen Süden mit Spezialisierung auf Ostafrika gegeben. Dabei wird ein großes Augenmerk auf die Traditionen und die Lebensphilosophie ostafrikanischer Gesellschaften gelegt.

Zusammenfassung (Englisch)

Development politics and international social work have one thing together, namly they both deal with similar themes such as HIV/AIDS, human rights, gender equality etc., however a common interdisciplinary discourse almost doesn´t take place. Out of this problem-situation an analysis on the basis of the global south will be performed by showing critical dispositions originated in the development discourse in the global south and how they affect the Establishment of an original social work in the global south.

The Aim is to start a perspective change and to determine the point of view of the global South. Accordingly the dependency theory and the post-development theory are used to analyze the historical development of the social work in the global south. Social work and its methods were imported in the global south during the colonization and after the independence, however they weren`t suitable for the problems in the global south and to be efficient they had to be re-designed.

In this connection the work will give a historical review over the approaches in the social work of the global south with a specialization at east Africa. Thereby the work will turn the attention to the tradition and the philosophy of life in east African societies.