Titelaufnahme

Titel
Akzeptanzorientierte Drogenarbeit zwischen Niederschwelligkeit und Ordnungspolitik
Weitere Titel
Acceptance-oriented drug work between low-threshold-treatment and regulatory policy
AutorInnenErlachner, Robert
GutachterDiebäcker, Marc
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ordnungspolitik / Niederschwelligkeit / Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Suchthilfe Wien / Schadensreduzierung
Schlagwörter (EN)regulatory policy / low-threshold-treatment / acceptance-oriented drug work / Suchhilfe Wien / harm reduction
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit akzeptanzorientierter Drogenarbeit im Spannungsfeld zwischen Niederschwelligkeit und Ordnungspolitik auseinander. Akzeptanzorientierte Drogenarbeit - als Gegenentwurf zur Abstinenzorientierung - wird dabei als sensibles Modell transparent, welches von verschiedenen Entwicklungen abhängig ist und beeinflusst wird. In Bezug auf die aktuellen akzeptanzorientierten und niederschwelligen Angebote der Suchthilfe Wien wird untersucht, wie sich ordnungspolitische Vorstellungen in diesen Angeboten widerspiegeln und von welchen ordnungspolitischen Entwicklungen diese beeinträchtigt werden. Die Verhinderung sozialer Desintegration, stabile Möglichkeiten des Beziehungsaufbaus, Niederschwelligkeit im Zugang zum Hilfesystem sowie Überlebenssicherung sind wesentliche Leitlinien der Akzeptanzorientierung. Angesichts der Verfestigung Sozialer Arbeit zwischen Hilfe und Kontrolle wird diskutiert, was dies für die angesprochenen Leitlinien der Akzeptanzorientierung am Beispiel der Angebote der Suchthilfe Wien bedeutet.

Zusammenfassung (Englisch)

The following paper deals with acceptance-oriented drug work in the tension area between `low-threshold-treatment` and regulatory policy. Acceptance-oriented drug work – as an alternative concept to abstinence-oriented concepts – becomes transparent as a sensitive approach, which is influenced and dependent on multitude factors. With reference to the current acceptance-oriented and `low-threshold` offers of the Suchthilfe Wien the paper tries to explore how these offers are affected by regulatory political measures and how they reflect them. The prevention of social disintegration, solid possibilities of relationship building, `low-threshold` and simple possibilities regarding the utilization of the offers and `harm reduction` are essential principles of the acceptance-oriented drug work. In regard to the dual mandate of social work between help and control this paper discusses how regulatory political measures affect these acceptance-oriented principles.

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