Titelaufnahme

Titel
Deeskalation in der niederschwelligen Sozialen Arbeit. Hintergründe und Methoden.
Weitere Titel
De-escalation in low-threshold social work. Background and methods.
VerfasserFelnhofer, Eva-Maria
GutachterPlaschka, Ulrike
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)niederschwellig / Soziale Arbeit / Ausgrenzung / Bindungsstil / Deeskalation / Eskalation / Konflikt / Aggression / Gewalt / gewaltfreie Kommunikation
Schlagwörter (EN)low- threshold / social work / exclusion / attachment style / de-escalation / escalation / conflict / aggression / violence / nonviolent communication
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Deeskalation in der niederschwelligen Sozialen Arbeit. Hintergründe und Methoden“ beschäftigt sich in einem ersten Teil mit dem Arbeitsfeld der niederschwelligen Sozialen Arbeit, seinen Merkmalen, Zielsetzungen, Angeboten bzw. Maßnahmen, anzusprechenden KlientInnen sowie den Herausforderungen, mit denen im niederschwelligen Bereich tätige SozialarbeiterInnen konfrontiert sind. In Anbetracht der Tatsache, dass die KlientInnengruppe eine ist, welche am „klassischen“ Hilfs- und Unterstützungssystem aufgrund verschiedenster Gründe scheitert oder bereits gescheitert ist, welche beträchtliche Defizite hinsichtlich des Grades ihrer gesellschaftlichen Inklusion aufweist, und welche mit den professionellen AkteurInnen der Sozialen Arbeit oftmals auf anonymer Basis bzw. in einem räumlich bzw. institutionell wenig geschützten Bereich interagiert, kann auch von einem erhöhten Risiko im Rahmen der sozialarbeiterischen Tätigkeit ausgegangen werden. Die Gründe dafür, wieso eine Situation wann zu eskalieren droht, und in Aggression bzw. Gewalt mündet, können verschiedenster Natur sein: Teilweise sind es Ursachen, die in der Vergangenheit einer Person verankert und beispielsweise auf in der frühesten Kindheit entstandene Bindungsstörungen oder Traumata unterschiedlicher Art zurückzuführen sind, oder aber Ursachen, die mit der aktuellen Lebenssituation einer Person und in diesem Zusammenhang mit sozialer Ausgrenzung, Frustration und Zurückweisung zu tun haben. Die vorliegende Arbeit setzt sich nach einer Abhandlung über mögliche Hintergründe schließlich damit auseinander, welche Mechanismen hinter dem Wahrnehmen bzw. Erkennen einer potenziell gefährlichen Situation stehen, sowie anhand exemplarisch dargestellter, praktischer Interventionsmöglichkeiten damit, wie mit einer solchen Situation von Seiten der SozialarbeiterInnen umgegangen werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis entitled ‘De-escalation in low-threshold social work. Background and methods’ focuses on the field of low-threshold social work, its characteristics, objectives and provisions as well as on potential clients and those challenges, which social workers operating in low-threshold services are confronted with. Given that the group of clients is one that due to different reasons falls through – or has already fallen through – conventional support systems and shows considerable deficits regarding the degree of social inclusion, a heightened risk in the context of social work may be assumed for it. Furthermore, these clients often interact with social work professionals anonymously and in areas with only little institutional or spatial protection. The reasons for why and when a situation may escalate and culminate in aggression and violent behavior are manifold: In part it may be due to causes located in the person’s past such as early childhood attachment disorders or traumatic experiences of different nature or rather the current life situation and corresponding negative consequences such as social exclusion, frustration and rejection. After introducing possible reasons, the current work deals with the mechanisms shaping the perception and recognition of a potentially dangerous situation. Also, it provides exemplary practical suggestions for social workers for how to best intervene in such a situation.