Titelaufnahme

Titel
Maßnahmenvollzug nach § 21 (1) und § 21 (2) StGB in Österreich. Ziele, Wege, Perspektiven
Weitere Titel
Forensic commitment according to § 21 (1) ans § 21 (2) StGB in Austria. Goals, pathways and perspectives.
VerfasserJebinger, Stefanie
GutachterPlaschka, Ulrike
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Maßnahmenvollzug / Strafrecht / Zurechnungsfähigkeit / Forensische Psychiatrie / Soziale Arbeit / geistig abnorme Rechtsbrecher_Innen / Sicherheitsverwahrung
Schlagwörter (EN)forensic commitment / criminal law / sanity / forensic psychiatry / social work / mentally disturbed offenders / preventive custody
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Geistig abnorme Rechtsbrecher, Maßnahmenvollzug, Sicherheitsverwahrung. Schlagworte, die für die betroffenen Personen, die nach § 21 StGB verurteilt sind oft mit einer langjährigen Haft und in vielen Fällen mit einer anschließenden Sicherheitsverwahrung einhergehen.

Diese Arbeit beruht auf einer ausführlichen Literaturrecherche und beschäftigt sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen des § 21 (1) und § 21 (2) StGB in Österreich, erörtert den Maßnahmenvollzug und seine historischen Entwicklungen und gibt einen Einblick in verschiedene Hafteinrichtungen. Des weiteren wird anhand eines praktischen Beispiels, dem Salzburger Modell, aufgezeigt, mit welchen Herausforderungen, Aufgaben und Perspektiven die Soziale Arbeit anhand der stetig steigenden Anzahl von Personen im Maßnahmenvollzug konfrontiert ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Mentally disturbed offenders, forensic commitment, preventive custody. These are keywords for people convicted according to § 21 StGB, that often come along with longtime imprisonment and a subsequent preventive custody.

This work builds exclusively on an extensive literature analysis and focuses on the legal framework of § 21 (1) and § 21 (2) StGB in Austria, investigates forensic commitment and its historical developments as well as provides insight into different prisons. Furthermore, it takes the Salzburg model as a case for opening up challenges, tasks and perspectives for social work, that is confronted with a steadily increasing number of people in preventive custody.