Titelaufnahme

Titel
Vom Wesen der Beziehung und ihre Bedeutung für die Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit : „Die Tiefe ruft der Tiefe zu...“
Weitere Titel
On the nature of the relationship and its importance for the relationship building in social work "Deep calls unto deep..."
VerfasserLechforowicz, Magdalena
Betreuer / BetreuerinWeidinger, Bettina
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit / Bindung / Bindungstheorien / Beziehung / Personalismus / Tiefenpsychologie / Psychoanalyse / Beziehungsarbeit / Urvertrauen / Säuglings- und Kleinkindforschung
Schlagwörter (EN)Social Work / Attachment / Attachment theory / (Inter)Personal relationship / Personalism / Depth psychology / Psychoanalysis / Relationship building / Basic trust / Infant research
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eine anthropologische Grundannahme besagt, dass der Mensch als soziales Wesen ohne Beziehungen nicht überlebensfähig wäre. Dies äußert sich bereits beim Ursprung des menschlichen Lebens; Säuglinge sind auf ihre Mütter bzw. primären Bezugspersonen angewiesen. Diese Arbeit widmet sich der Frage nach dem Wesen der Beziehung und ihrer Bedeutung für die professionelle Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit. Sie soll nicht als ein Kompendium betrachtet werden, in dem Schritt für Schritt Rezepte für eine gelungene Beziehungsarbeit erarbeitet und vorgegeben werden. Sie dient vielmehr der tiefgehenden Reflexion über die eigene Person, die im Rahmen der professionellen Arbeit in Beziehung tritt.

Der erste Teil beschreibt die Soziale Arbeit als eine Profession, in der Beziehungsarbeit eine zentrale Rolle spielt. Im Fokus des zweiten und dritten Kapitels stehen philosophische und psychologische Erkenntnisse über die Beziehung. Die Analyse beschränkt sich dabei auf den existenzphilosophischen Diskurs, der der Strömung des Personalismus zugeschrieben werden kann, und auf tiefenpsychologische Aspekte der Bindung. Die Rolle der Beziehung im Leben des Menschen wird näher erläutert. Abschließend erfolgt im vierten Kapitel ein Ausblick darüber, welche Bedeutung philosophische und psychologische Annahmen für die Haltung der Professionisten haben können und ein Aus- und Überblick über weitere Fragen, die im Rahmen dieser Thematik zu behandeln wären.

Zusammenfassung (Englisch)

The basic anthropological assumption is that man would not be able to survive as a social being without relationships. This manifests itself already at the origin of human life, in which the infant is completely dependent on their mother or primary caregiver. This work is devoted to the question of the nature of the relationship and its importance for the professional relationship formation in social work. They should not be viewed as a compendium, that developed and specified in the step-by-step recipes for bulding a successful professional relationships. Rather, it serves for a profound reflection on their own person who enters into relationship in the context of professional work.

The first part describes the social work as a profession, the relationship building takes a central role. The focus of the second and third chapter are philosophical and psychological insights into the relationship. The analysis is limited to the discourse of existential philosophy, which can be attributed to the flow of personalism and the third chapter on deep psychological aspects of attachment. Last but not least, the role of relationship in man's life is explained in detail. Finally, the fourth chapter describes the importance of the philosophical and psychological assumptions for the attitude that professionals may have and overview of other issues that would be dealt with in the context of this topic.