Titelaufnahme

Titel
Straffälligkeit von Frauen - Besonderheiten und Konsequenzen für die Resozialisierung
Weitere Titel
Female offenders– characteristics and consequences for the rehabilitation process
AutorInnenSöchstl, Miriam
GutachterPlaschka, Ulrike
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Straffällige Frauen / Resozialisierung / Frauenstrafvollzug / Bewährungshilfe
Schlagwörter (EN)female offenders / rehabilitation / women's imprisonment / probation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Frauen nehmen zwar die Hälfte der Gesamtbevölkerung in Österreich ein, betrachtet man/ frau jedoch der Anteil von Frauen an den Gesamtverurteilungen sowie der Gefangenenpopulation, so beträgt dieser nur mehr 15% bzw. 6%. Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich zum einen mit der Frage auseinander, welche theoretischen Erklärungsansätze seitens der Wissenschaft zur geringen Kriminalitätsbelastung zur Verfügung gestellt werden, zum anderen wird beleuchtet, inwieweit diese niedrige Kriminalitätsrate Auswirkungen auf die Art und Weise der Resozialisierung von straffällig gewordenen Frauen hat. Ziel der Arbeit ist es das als Randphänomen wahrgenommene Thema „Frauenkriminalität“ in den Mittelpunkt zu stellen und die wichtigsten theoretischen Aspekte hinsichtlich Ursachen und Resozialisierung zu erörtern. Zu Beginn wird die Situation von Frauen in der Gesamtbevölkerung in Österreich dargestellt, in weiterer Folge werden die kriminalstatistischen Daten zu Frauenkriminalität analysiert. Im Anschluss wird der Fokus auf wissenschaftliche Erklärungsansätze gelegt. Nachfolgend findet sich schließlich der Aspekt der Resozialisierung straffällig gewordener Frauen, wobei hier die sozialarbeiterische Sicht im Vordergrund steht. Den Abschluss bilden eine kritische Würdigung der gewonnenen Erkenntnisse sowie ein Ausblick auf weitere Forschungsthemen.

Zusammenfassung (Englisch)

Although women make up half of the total population of Austria, the ratio of convicted females and their share of the general prison population make up just 15% and 6%, respectively. This thesis questions which theoretical explanations are provided on the part of science as to this low crime rate, and illuminates the impact these low crime rates have on the rehabilitation of delinquent women. This thesis with the title “Delinquent women – characteristics and consequences for the rehabilitation process” aims to put “women's crime” into the centre of attention, an issue that is often marginalised as a peripheral phenomenon, and to evaluate the main theoretical aspects related to the underlying causes and rehabilitation. Initially, the situation of women in the total population of Austria is depicted, followed by an analysis of the statistical data on women's crime. Subsequently, the focus will be on scientific explanation attempts. Then, the aspect of rehabilitation of female offenders is evaluated, whereby the social work perspective is paramount. It concludes with a critical appraisal of the findings and an outlook for further research topics.

Statistik
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