Titelaufnahme

Titel
Taiji als physiotherapeutische Maßnahme im Amateurfußball
Weitere Titel
Taiji as a physiotheraupeutical measure in amateur football
VerfasserGreimel, Philipp
Betreuer / BetreuerinBucher, Harriet
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eine Studie am Kinderklinikum Leipzig kam zu dem Ergebnis, dass im Untersuchungszeitraum 57,6% aller Verletzungen durch Ballsportarten im Fußball stattfanden. Weiters wurde erhoben, dass 39,7% durch Stürze, 26,0% durch Bälle und 25,1% durch Kollisionen mit anderen Spielern verletzt wurden.1 Dies legt den Schluss nahe, dass Verletzungen zu einem Großteil aus Eigenverschulden geschehen, welches auf ein mangelndes Körpergefühl zurückzuführen sein könnte.

Momentan stellt Taiji in Europa noch keine breitenwirksame, ganzheitliche Methode in der Betreuung im Fußballsport dar.

Warum braucht es eine ganzheitliche Methode im Fußball?

Fußballtraining findet – wie viele andere Sportarten – hauptsächlich auf körperlicher Ebene statt. Kombiniert mit oben angeführten Daten geht es darum, das Körpergefühl zu verbessern und so im Sinne einer Primärprävention/Gesundheitsförderung tätig zu werden.

Die hohe taktische Komponente verlangt aber auch nach einer psychischen Leistung; die Teilhabe an einem Mannschaftsgefüge setzt eine bestimmte soziale Kapazität des Individuums voraus.

Das vorrangige Ziel der Arbeit ist, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, welche in der Betreuung von Jugendfußballmannschaften tätig sind, Taiji als ergänzende Form der Primärprävention von Verletzungen schmackhaft zu machen. Es soll gezeigt werden, welche Vorteile Taiji als ganzheitliche Methode gegenüber etablierten, westlichen Methoden haben kann und in welcher Art und Weise diese vorteilhaft für junge Sportlerinnen und Sportler sein können.