Titelaufnahme

Titel
„Der Einfluss von physiotherapeutischen Maßnahmen auf die Reduktion der durch Schlaganfall induzierten Dranginkontinenz“
Weitere Titel
„The influence of physiotherapy on the reduction of urge urinary incontinence caused by stroke”
VerfasserHergovich, Stefanie
GutachterStelzhammer, Christine
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dranginkontinenz stellt mit einer Prävalenz von 29% zum Zeitpunkt von 3 Monaten nach einem Schlaganfall ein häufiges Problem dar und birgt negative Auswirkungen auf das rehabilitative Outcome von Betroffenen. Diverse konservative Maßnahmen, wie beispielsweise Beckenbodentraining, haben bereits einen positiven Effekt in der Behandlung von Harninkontinenz gezeigt. Auswirkungen jener Behandlungsmaßnahmen auf die Harninkontinenz von Schlaganfallpatientinnen und Schlaganfallpatienten wurden jedoch noch nicht demonstriert. Basierend auf dieser Feststellung soll durch eine umfassende Literaturrecherche im zweiten Teil der Bachelorarbeit die Fragestellung, welchen Einfluss physiotherapeutische Maßnahmen auf die Reduktion der durch Schlaganfall induzierten Dranginkontinenz erzielen können, beantwortet werden.

Vorerst sind in der Bachelorarbeit 1 sämtliche zentrale Begriffe, wie neurogene Detrusorüberaktivität, überaktive Blase und Dranginkontinenz erläutert. Darüber hinaus sind die Pathophysiologie der neurogen bedingten Dranginkontinenz und diverse konservative Maßnahmen der Behandlung der Urininkontinenz beschrieben. Weiterführend werden zu diesen Maßnahmen Literatur gesucht und mit Hilfe einer darstellenden Research Matrix die Effektivität jeder einzelnen herausgearbeitet und untereinander verglichen werden. Dadurch soll einerseits die im Zentrum der Arbeit stehende Frage beantwortet und der Stellenwert der Physiotherapie in der interdisziplinären und multiprofessionellen Behandlung von Insultpatientinnen und Insultpatienten aufgezeigt werden.