Titelaufnahme

Titel
Berührung bei interkulturellen Begegnungen im physiotherapeutischen Handeln
Weitere Titel
Physical contact at intercultural encounters in physical therapy
VerfasserSchönegger, Daniela
GutachterBenczur-Juris, Sabine
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit 1 befasst sich mit den Herausforderungen, die sich bei interkulturellen Begegnungen in der Physiotherapie ergeben. Anhand von drei Religionsgemeinschaften, dem Islam, dem Judentum und dem Buddhismus, soll der Bezug dieser zum Thema „Berührung“ ermittelt. Welche Grenzen und Möglichkeiten sich daraus ergeben, wird ebenfalls zum Thema dieser Forschungsarbeit.

Aufgrund zunehmender Migrationsbewegungen wird, auch im Gesundheitswesen, interkulturelle Kompetenz immer wichtiger. Deswegen ist das Ziel dieser Arbeit, Physiotherapie sensibel für kulturelle Unterschiede zu machen um eine qualitativ optimale und wertneutrale Behandlung zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen wird nachfolgend das Vorgehen im Falle dieser Forschungsarbeit genauer erklärt.

Zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es kaum Literatur, die das Thema Berührung in einen Kontext mit Interkulturalität setzt. Allerdings konnte bereits ein gewisses Maß an Basiswissen gesammelt werden, dass im Kapitel „Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes“ formuliert ist. Basierend auf diesem Wissenstand wurde nach der von Witzel (1982) beschriebenen Methode des „Problemzentrierten Interviews“ ein Interviewleitfaden erstellt. Im Zuge der Bachelorarbeit 2 werden Interviews mit drei Religionswissenschaftlern/Religionswissenschaftlerinnen geführt. Es wird sich jeweils ein Vertreter/eine Vertreterin des Islams, des Judentums und des Buddhismus zur Beantwortung der Interviewfragen zur Verfügung stellen. Diese wurden bereits über die vertretenden Organisationen in Österreich kontaktiert.

Die Ergebnisse werden mittels eines Diktiergerätes dokumentiert und anschließend in normales Schriftdeutsch transkribiert.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt nach dem System der „Qualitativen Inhaltsanalyse“ nach Mayring (1983). Diese Analyse erfolgt mittels eines Kategoriensystems, dass auch Basis der ermittelten Daten erstellt wird.

Das genaue Vorgehen bei der Literaturrecherche, die Erstellung des Interviewleitfadens, die Planung der Transkription, sowie der Auswertung ist unter dem Punkt „Methodik“, sowie „erste Überlegungen zur geplanten Auswertung“ genauer beschrieben und formuliert.