Titelaufnahme

Titel
Die „gereizte“ Kinderblase - Möglichkeiten und Effektivität von physiotherapeutischen Interventionen
Weitere Titel
Child´s „irritated“ bladder. Options and effectiveness of physiotherapeutic interventions
AutorInnenStadler, Sandra
GutachterStelzhammer, Christine
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Bachelorarbeit 1 beschäftigt sich mit der Thematik der überaktiven Blase (OAB) und dadurch ausbildenden dysfunktionellen Miktion (DV) in der Kindheit.

Die zentrale Fragestellung, die in der BAC2 beantwortet werden soll, die sich als Teilaspekt des aktuellen Managements zu diesem Thema verstehen lässt, lautet wie folgt:

Welche physiotherapeutischen Therapieansätze zur Verbesserung der Symptomatik bei überaktiver Blase und daraus resultierender dysfunktioneller Miktion bei Kindern über dem fünften Lebensjahr gibt es und wie effektiv sind diese?

Ausgeschlossen werden Krankheitsbilder und Pathologien der LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms) mit neurogener Ursache, sowie eine bestehende Problematik bei Kindern unter dem fünften Lebensjahr.

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine nicht - empirische Forschungsarbeit, deren Grundlage eine ausführliche Literaturrecherche in den verschiedensten Datenbanken und Bibliotheken darstellt.

Die Epidemiologie, die Problematiken der medikamentösen Therapie und die Möglichkeit der physiotherapeutischen Behandlung stellt die Einführung in das Themenfeld dieser Arbeit dar und machen die Relevanz für die Physiotherapie und die Berechtigung für die Beschäftigung mit diesem Thema klar.

Ein wichtiger Aspekt des Inhaltes stellt die Definition relevanter Begriffe dar. Überaktive Blase und dysfunktionelle Miktion wurde vor allem anhand der vom Komitee der ICCS veröffentlichten Artikel aus 2007 und 2014, definiert. Ziel des Komitees war es, eine einheitliche Definition der Begriffe zu schaffen, um Studien und Artikel besser vergleichen zu können.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Entwicklung der Kontinenz im Kindesalter und die Ausbildung einer überaktiven Blase und dysfunktionellen Miktion, sowie die Beschreibung des aktuellen Managements mittels aktueller Literatur.

Die Pathophysiologie der OAB ist noch nicht zur Gänze geklärt. In der Literatur werden verschiedene Entstehungsmechanismen beschrieben. Um diese Entstehungsmechanismen besser verstehen zu können, wurde zu Beginn dieses Kapitels auf die physiologische Kontinenzentwicklung des Kindes eingegangen, um dann im nächsten Schritt die Entstehung einer überaktiven Blase und die Ausbildung von dysfunktioneller Miktion zu erläutern.

Der Abschnitt der Beschreibung der Pathophysiologie und die Folgen bei längerem Bestehen des Krankheitsbildes, machen die Wichtigkeit für ein adäquates Management zur Behandlung klar.

Das aktuelle Management wurde anhand von aktuellen Studien, die in den verschiedensten Datenbanken im Internet gesucht wurden, beschrieben und zusammengefasst. Zum aktuellen Management zählen neben der medikamentösen Therapie, verhaltenstherapeutische Maßnahmen, die in dieser Arbeit ausführlich vorgestellt wurden. Zu den Möglichkeiten der physiotherapeutischen Behandlung zählen neben den verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, vor allem Beckenbodentraining mit und ohne Biofeedback und Elektrotherapie.

Weiterführend auf den Inhalt der BAC1, die die Grundlage für die Beantwortung der zentralen Fragestellung darstellt, soll in der BAC2 diese Fragestellung anhand von bestehenden Studien, die in den verschiedensten Datenbanken zu finden sind, beantwortet werden.

Eine Beschreibung der vorläufigen Kapitel zur Beantwortung der Frage, stellt den letzten Teil dieser Arbeit dar. Mit dem Inhalt des geplanten Inhaltsverzeichnisses, dem Zeitplan und der vorläufig verwendeten Literatur, wird ein Ausblick auf die Bachelorarbeit 2 gegeben.

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