Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung von post-translationalen Modifikationen in der Hitzeschockantwort und deren Nachweis mittels isoelektrischer Fokussierung
Weitere Titel
The meaning of post-translational modifications in heat shock response and their detection with isoelectric focusing
VerfasserBromberger, Sophie
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Peritonealdialyseflüssigkeiten / Hitzeschock / Post-translationale Modifikationen / Isoelektrische Fokussierung / Western Blot
Schlagwörter (EN)peritoneal dialysis fluids / heat shock / post-translational modifications / isoelectric focusing / western blot
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der Peritonealdialyse stellt die Bioinkompatibilität der verwendeten Dialysate ein großes Problem dar, welche bei akuter Exposition zu einer zytoprotektiven Stressantwort der peritonealen Mesothelzellen führt. Diese Stressantwort charakterisiert sich durch die gesteigerte Expression von stress-assoziierten Proteinen (z.B. Hitzeschockproteinen) und einer Veränderung in der Rate von post-translationalen Modifikationen. Bei chronischer Exposition wurde jedoch eine Verminderung dieser Prozesse nachgewiesen, was einen schlechteren Schutz der Zellen gegenüber diesem chemischen Stress bedeutet. Die Ursache dafür bleibt vorerst unklar. Um diesem Sachverhalt genauer zu untersuchen braucht es eine geeignete Methode, mit der man bestimmte stress-assoziierte Proteine auf ihre post-translationalen Modifikationen analysieren kann. Die Anforderungen sind hoch, da sich solche post-translationalen Modifikationen nur in minimalen Ladungsänderungen äußern. Die isoelektrische Fokussierung mit anschließendem Western Blot ist ein äußerst sensitives Verfahren, welches in diesem Kontext zum Einsatz kommen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

One main problem in current peritoneal dialysis is the bioincompatibility of the dialysis fluids, which leads to a cytoprotective stress response in the peritoneal mesothelial cells during acute exposure. This stress response is characterized by the elevated expression of stress-associated proteins (e.g. heat shock proteins) and a changed rate of post-translational modifications. However in chronic peritoneal dialysis models a downregulation of these processes has been shown, which leads to a decreased protection of the cells. The cause of this phenomenon remains uncertain. To further investigate these circumstances, a method to analyze certain stress-associated proteins with special attention on their post-translational modifications is needed. This method must be up to a high standard, because post-translational modifications just minimally change the charge of a protein. Isoelectric focusing with a following western blot represents a highly sensitive technique, which could be applied in this context.