Titelaufnahme

Titel
PIK3CA als prädiktiver und prognostischer Biomarker im kolorektalen Karzinom und nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom
Weitere Titel
PIK3CA as a predictive and prognostic biomarker in colorectal and non-small cell lung cancers
VerfasserManowiecka, Andrea
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)PIK3CA / Biomarker / Kolorektales Karzinom / Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom / Targeted therapy / Aspirin
Schlagwörter (EN)PIK3CA / Biomarker / Colorectal cancer / Non-small cell lung cancer / Targeted therapy / Aspirin
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht die mögliche Rolle von PIK3CA-Mutationen als prädiktiver und prognostischer Biomarker im kolorektalen Karzinom (CRC) und im nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Die Krebsforschung begann sich auf PIK3CA zu konzentrieren, als somatische Mutationen in diesem Gen mit der Entstehung von Tumoren assoziiert wurden. Dieses Review umfasst 22 verschiedene Studien. Diese Studien befassten sich zum einen mit dem Einfluss von PIK3CA-Mutationen auf „Targeted Therapy“ und die Behandlung mit Aspirin und zum anderen mit dem Einfluss dieser Mutationen auf die Entwicklung der Krebserkrankungen (CRC und NSCLC). Die Mehrzahl der Studien fand eine signifikante negative Assoziation zwischen PIK3CA-Mutationen und dem Ansprechen auf Krebstherapien mit anti-EGFR Wirkstoffen. Im Gegensatz dazu hatten PIK3CA-Mutationen einen positiven Effekt auf CRC-PatientInnen, die eine ergänzende Behandlung mit Aspirin erhielten. Der Wert von PIK3CA als prognostischer Biomarker ist jedoch unklar, da von mehreren Studien widersprüchliche Forschungsergebnisse präsentiert wurden. Aus diesem Grund sind weitere Forschungen erforderlich, um die prognostische Validität von PIK3CA zu definieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis explores the potential role of PIK3CA mutations as predictive and prognostic biomarkers in both colorectal cancer (CRC) and non-small cell lung cancer (NSCLC). Cancer researchers started to focus on this gene, because somatic alterations in PIK3CA were linked to tumorigenesis. This review covers 22 different studies that looked at the influence of PIK3CA on the outcome of both targeted therapies and adjuvant treatment with aspirin, as well as its influence on the natural course of CRC and NSCLC. The majority of research groups found a significant negative association between PIK3CA mutations and the response to cancer therapy with anti-EGFR agents. In contrast, PIK3CA mutations had a positive effect on CRC patients using aspirin as an adjuvant treatment. The true value of PIK3CA as a prognostic biomarker is, however, still unclear, due to inconsistencies between research results. As such, further research is required before PIK3CA can be conclusively defined or refused as a prognostic biomarker.