Titelaufnahme

Titel
Skelettale Heterogenität von Knochenzellen und ihrer Regulatoren
Weitere Titel
Skeletal heterogeneity of bone cells and their regulators
VerfasserSalzmann, Martina
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Skelettale Heterogenität / Osteoklasten / Osteoblasten / Osteozyten / TRAP / ALP / Osteogenes Potential
Schlagwörter (EN)Skeletal heterogeneity / Osteoclasts / Osteoblasts / Osteocytes / TRAP / ALP / Osteogenic potential
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Knochen ist ein wesentlicher Bestandteil des Stützapparates. Während andere Gewebe vergleichsweise sehr homogen sind, können bereits makroskopisch in verschiedenen Skelettregionen deutliche Unterschiede festgestellt werden. So besteht die Diaphyse von langen Knochen zu großen Teilen aus kortikalem Knochen, während Wirbelkörper hauptsächlich aus trabekulären Knochen bestehen. Unabhängig von der skelettalen Stelle kommen in allen Knochen Osteoklasten, Osteoblasten und Osteozyten vor. Diese Zellen und ihre Regulatoren stehen im Fokus dieser Arbeit, entsprechend der Untersuchungsstellen können sie Abweichungen gegenüber anderen Stellen aufweisen. Diese Abweichungen reichen von einer geänderten Enzymaktivität, bis hin zu veränderten morphologischen Eigenschaften. Die Arbeit erläutert unter anderem, dass der Osteoklast unterschiedliche Enzyme für den Abbau des Knochens verwendet, je nachdem aus welchen Teilen des Skeletts, er gewonnen wird. Unterschiedliche Vorläuferzellen aus dem Knochenmark führen außerdem dazu, dass die Reifungszeit zum Osteoklasten in den verschiedenen Stellen differieren kann. Weiter wird in dieser Arbeit auf die unterschiedliche Morphologie eingegangen. Zu den Osteoblasten werden in vitro und in vivo Experimente beschrieben. Dabei wird sowohl die Möglichkeit der Osteoblasten von Kossa positive Knötchen zu erzeugen, als auch das osteogene Potential, gemessen an der Aktivität der alkalischen Phosphatase und der Kalziumeinlagerung, der skelettalen Stellen erläutert. Bei Einbringung von osteoblastären Zellen in Mäusen, wurde unter anderem nachgewiesen, dass Osteoblasten aus dem Beckenkamm, Knochen mit hämatopoetischen Knochenmark bilden können. Als letzten Punkt werden Osteozyten behandelt. Wie bei den Osteoklasten zuvor, wurden auch bei den Osteozyten morphologische Unterschiede und Abweichungen im Aufbau des Verbindungsnetzwerkes, mit dem Osteozyten untereinander in Verbindung stehen, festgestellt. Diese Arbeit befasst sich mit Heterogenitätsstudien in Bezug auf die Zellen des Knochens und ihren Regulatoren, welche bis dato durchgeführt wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

Bone is an essential part of the musculoskeletal and calliper system. While other tissues appear relatively uniform, bones obtained from various skeletal regions show clear macroscopic differences. On the one hand the diaphysis of long bones consists of cortical bone, on the other hand vertebra contains mainly trabecular bone. Osteoclasts, osteoblasts and osteocytes occur in all bones alike. These cells and their regulators are the focus of this thesis, according to the investigative bodies may have deviation from other places. These differences range from a modified enzyme activity to altered morphologic properties. The thesis shows that the osteoclast uses different enzymes for the degradation of the bone, depending on the extraction site of the osteoclast. Different progenitor cells from the bone marrow taken from various extraction locations also cause a change in maturation time. Additonally, the thesis discusses the different morphology of the osteoclasts. Experiments about osteoblasts include in vitro and in vivo studies. Both, the possibility of osteoblast at various sites to produce von Kossa positive bone nodules, and the osteogenic potential measured by the activity of alkaline phosphatase and the calcium deposition, is explained. With the introduction of osteoblast cells in mice, it has been demonstrated that osteoblasts from the iliac crest are able to produce hematopoietic bone marrow. As a final point, osteocytes are discussed. Morphological differences as well as variations in the structure of the connection network, which connects osteocytes with each other, were found. This thesis deals with heterogeneity studies regarding bone cells and their regulators.