Titelaufnahme

Titel
Biofeedback als Steuerungsmöglichkeit und Monitoring für das Internet of Things ­- Stand der Technik
Weitere Titel
Biofeedback as a control option and monitoring for the Internet of Things - State of the Art
VerfasserWittholm, Clemens
Betreuer / BetreuerinGöschka, Karl Michael
Erschienen2016
Datum der AbgabeJanuar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Biofeedback / Internet Of Things / Brain-Computer-Interface
Schlagwörter (EN)Biofeedback / Internet Of Things / Brain-Computer-Interface
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit aktuellen Entwicklungen und Produkten aus dem Bereich des Biofeedbacks und beschäftigt sich mit möglichen Wechselwirkungen mit dem Internet of Things (IoT).

Biofeedback erlangt dank Miniaturisierung und Drahtlostechnologien mehr Bedeutung in der breiten Masse. Als „Wearables“ verkaufen sich bereits sehr gut Activitytracker, Pulsuhren und Kombinationen davon in Form von Smartwatches. Mit der zunehmenden Vernetzung werden die bereitgestellten Daten auch über das Internet verschickt und stellen damit auch neue Sicherheitsrisiken dar.

Beitrag dieser Arbeit ist die Suche nach bereits vorhandenen Möglichkeiten, mit den gemessen Werten andere Geräte zu steuern, wie man sie schon jetzt in Smart-Homes findet. Gehirnaktivität, die mit Brain-Computer-Interfaces (BCI) gemessen werden kann, spielt dabei eine besondere Rolle, weil dadurch eine Steuerung mit Gedanken möglich wird.

Die Methodik war eine Literaturrecherche und praktische Experimente mit dem BCI EPOC+ der Firma Emotiv. Die bereits vorhandenen Produkte zeigen, dass eine bewusste Steuerung von Geräten mit Biofeedback in nur sehr speziellen Anwendungen möglich ist. Die Steuerung mit BCIs beschränkt sich auf vier langwierig erlernte Befehle (Emotiv Epoc), die für den Alltag wenig zu gebrauchen sind, jedoch für Menschen mit stark eingeschränktem Bewegungsapparat eine große Erleichterung darstellen. In der Praxis konnte innerhalb einer Woche nur ein Befehl erlernt werden. Außerdem eignen sich noch sehr wenige Geräte dazu, permanent am Körper getragen zu werden.

Die aktuelle Situation zeigt auch, dass mit Biofeedback nicht das IoT gesteuert wird, sondern, dass der Mensch mit den Wearables zu einem Teil des IoT wird und dadurch das Risiko besteht, dass er seine biologischen Daten, etwa genauso wie eine Wetterstation, mehr oder weniger ungeschützt ins Internet stellt.

Zusammenfassung (Englisch)

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