Titelaufnahme

Titel
Betrachtungen zur Optimierung der Uterusdosis bei Röntgenaufnahmen des Abdomens
Weitere Titel
Considerations for optimizing the uterus dose of abdominal X-ray
AutorInnenPabersath, Alexandra
GutachterSpasic, Sabine
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Uterusdosis / fetale Dosis / Abdomenröntgen Schwangerschaft
Schlagwörter (EN)Fetal dose / Fetal radiation dose / Radiation exposure during pregnancy / Prenatal x-ray exposure / Fetal radiation dose abdominal radiography / Abdominal x-ray exposure during pregnancy / Acute abdomen pregnancy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Arbeit: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Messung und Berechnung der Uterusdosis bei schwangeren Patientinnen. Mittels eines PMMA-Phantoms wird bei Röntgenaufnahmen des Abdomens die Dosis am Ort des Uterus festgestellt. Es werden mit Hilfe von Dosismessgeräten die Eingangsdosis, die Dosis am Ort des Uterus sowie die Ausgangsdosis bei differierenden Spannungsfilterkombinationen gemessen, die dadurch erhaltenen Werte den Ergebnissen der Berechnungen gegenübergestellt und verglichen. Zusätzlich wird die technische Bildqualität bei unterschiedlichen Organprogrammen mit Hilfe eines CDRAD-Phantoms ermittelt und visuell ausgewertet. Somit kann festgestellt werden, mit welchen Spannungsfilterkombinationen die geringste Dosis und die beste technische Bildqualität erreicht werden kann.

Methode: Diese Bachelorarbeit ist eine empirische Arbeit, in welcher ein Optimum von Spannungsfilterkombinationen, geringster Dosis am Ort des Uterus sowie beste technische Bildqualität herausgefunden werden soll. Es werden Dosismessungen anhand eines Phantoms durchgeführt. Außerdem wird die Uterusdosis berechnet und mit den ausgewerteten Dosismessungen verglichen. Zusätzlich wird die Bildqualität mit Hilfe eines CDRAD-Phantoms ermittelt um die Parameter zu bestimmen, welche eine gute Bildqualität bei minimaler Dosis liefern.

Ergebnisse: In dieser Arbeit wird aufgezeigt, dass das eingespeicherte Standardprogramm des Abdomens mit den gängigen Kenngrößen von 75 kV und 0 mm Cu die zweithöchste Dosis am Ort des Uterus aller Messungen ergibt. Die Auswertungen der technischen Bildqualität machen deutlich, dass mit dem Standardprogramm des Abdomens die schlechteste technische Qualität der Bilder zustande kommt. Wie die Messungen zeigen, können bereits kleine Änderungen in Bezug auf das standardisierte Programm zu bedeutenden Einsparungen der Dosis führen, bei gleichzeitiger Verbesserung der technischen Bildqualität. Bei dem Vergleich der Messergebnisse mit den Berechnungen der Uterusdosis werden unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die bei den Messungen verwendeten Messgeräte rückstreuungsfrei messen. Auch muss die individuelle Dosisausbeute des Röntgengerätes berücksichtigt werden. Des Weiteren stammen die Parameter (Gesamtfilterung, Feldgröße und Spannung), mit welchen gerechnet wurde aus Tabellen (herausgegeben von DGMP und DGR). Diese Tabellen entsprachen nicht exakt den Parametern der getätigten Messungen.

Diskussion/Schlussfolgerung: Durch Optimierung der Parameter kann eine bessere technische Bildqualität bei geringerer Dosis erreicht werden. Ob dadurch auch eine Verbesserung der diagnostischen Qualität der Bilder ermöglicht wird, kann nicht festgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim of the thesis: This work deals with the measurement and calculation of the uterus dose for pregnant women. While an abdominal X-ray is taken, the applicable dose is determined with a PMMA phantom where the uterus is located. The starting dose, the dose at uterus location as well as the exit dose can be measured with the support of dosimeters and different voltage filter combinations. The data recorded results are then compared with the results of correspondent calculations. Furthermore, the technical image quality of the available set of organ programs has to be determined and visually analysed with a CDRAD phantom. As a result, the best mix of the lowest possible voltage filter combination regarding applicable dose and the highest technical image quality can be stated.

Method: This bachelor thesis is an empirical work where an optimum of voltage filter combinations, lowest dose at uterus location and highest technical image quality should be determined. Measurements of doses are performed via the aid of a phantom. Besides the uterus dose is calculated and this calculation is compared with the analysed measurements of doses. Additionally, the image quality is determined with a CDRAD phantom to identify the parameters, which provide a high image quality while using the lowest possible dose.

Results: This thesis illustrates that the recorded standard programme of abdomen with the usual parameters 75 kV and 0 mm Cu produces the second highest dose at the location of uterus. The analyses of the technical image quality clearly illustrate, that the standard programme of abdomen achieves the worst technical image quality. The measured data show, that already small modifications of the standard programme can cause significant dose reductions with simultaneous improvement regarding the technical image quality. The comparison of measured results with correspondent the calculations of the uterus dose generates different outcomes. This can be traced back to the fact that the used dosimeters are measure without any backscatter. Furthermore, the individual dose yield of the X-ray equipment has to be considered as well as the parameters used for the calculation (entire filtering, field size and voltage), originate from tables (published by DGMP and DGR). These tables do not correspond exactly to the parameters of the recorded measurements.

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