Titelaufnahme

Titel
Die elektrische Impedanztomographie als vielversprechendes nicht invasives bildgebendes Verfahren in Österreich
Weitere Titel
The electrical impedance tomography as a promising non invasive imaging technique in Austria
VerfasserStamminger, Dominik
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Einsatzbereich der elektrischen Impedanztomographie / Elektrische Impedanztomographie in Österreich / Ergänzung zu bildgebenden Verfahren / Aussagekraft der Lungen-EIT / Visualisierung regionaler Lungenaktionen bei Intensivpatienten / Darstellung von Lungenschäden mit der elektrischen Impedanztomographie
Schlagwörter (EN)application of the electrical impedance tomography / electrical impedance tomography in austria / addition to imaging methods / significance of lung electrical impedance tomography / visualization of regional lung actions of bedridden intensive care patients / representation of lung damage with electrical impedance tomography
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Die Arbeit dient dazu, die diagnostischen Möglichkeiten der elektrischen Impedanztomographie (EIT) bei Lungenerkrankungen von Intensivpatienten darzustellen und ein Bild über den Einsatz der elektrischen Impedanztomographie in Österreich zu zeichnen. Es soll weiters geklärt werden, ob es derzeit Hinweise auf einen möglichen zukünftigen routinemäßigen Einsatz der EIT in der bildgebenden Lungendiagnostik gibt.

Der Zugang zur "Elektronischen Zeitschriftenbibliothek" der Fachhochschule Wien wird genutzt, um deutsche und englische Volltextstudien aus den benötigten Zeitschriften zu erhalten. Zur Beantwortung der zentralen Fragestellungen wird zum einen Literatur verwendet, zum anderen werden Personen, die unmittelbar durch ihre Berufsausübung in Verbindung zu der Technik stehen, durch ein schriftliches Interview beziehungsweise persönliches Experteninterview befragt.

Die EIT hat das Potenzial, regionale Lungenaktionen im Bett eines Intensivpatienten zu visualisieren. Als diagnostische Modalität sollte man sie nicht sehen, da keine Morphologie erkannt werden kann. Sie kann aber mit den erzeugten funktionellen Daten andere bildgebende Verfahren bei der Darstellung von Lungenschäden unterstützen.

Der große Vorteil der EIT liegt darin, dass sie nicht invasiv ist und keine ionisierende Strahlung benutzt. Sie ermöglicht durch die Informationen eine lungenprotektive Beatmung, was enorm wichtig vor allem für Intensivpatienten ist. Beatmungsinduzierte Schädigungen der Lunge können vermieden werden, indem der richtige positive endexspiratorische Druck (PEEP) bestimmt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

The aim of this research paper is to draw attention to the diagnostic opportunities of the electrical impedance tomography (EIT) within pulmonary diseases of intensive care patients and to shed light on the application of the electrical impedance tomography in Austria. Furthermore, it shall be discussed whether there are any hints to a possible routinely application of the EIT in imaging chest radiography in the future.

Access to the electronic library for magazines of the FH Campus Wien was used to receive German, as well as English full text studies of the required magazines. In order to answer central scientific issues, literature was used and people who are closely connected to this technique were interviewed personally and in written form.

The EIT has the potential to visualise regional actions of the lungs of bedridden intensive care patients. The technique shall not be seen as a diagnostic modality as there is no morphology recognisable. However, it can support other imaging methods when showing lung damage with generated functional data.

The greatest benefit of the EIT is that it is neither invasive nor does it use ionizing radiation. Through this information it allows lung-protective ventilation which is of major importance, especially for intensive care patients. Ventilator-induced damages of the lung can be avoided if the correct positive endexpiratory pressure (PEEP) is determined.