Titelaufnahme

Titel
Hungern an der Brust : Von den Ursachen für den Rückgang von Muttermilch bis zu den psychischen Auswirkungen auf die Wöchnerin
Weitere Titel
Starving on the breast From the causes of decline of breast milk to the psychological impact on the woman.
VerfasserBochsbichler, Patricia
Betreuer / BetreuerinKutalek-Mitschitczek, Brigitte
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frau / Kind / Mutter / Muttermilch / Neugeborenes / Partner/in / Säugling / Stillen / Stress / Unterstützung
Schlagwörter (EN)woman / child / mother / breast milk / newborn / partner / infant / breast feeding / stress / support
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Mangel an Muttermilch bei stillenden Frauen. Die zwei Fragen „Welche Ursachen können zu einem Rückgang der Muttermilch führen und wie wirkt sich das Erkennen des Problems auf den psychischen Zustand der Wöchnerin aus?“ und „Wie können sowohl das Fachpersonal als auch der/die Partner/in und die Familie unterstützend behilflich sein, um die Milchbildung zu fördern und gegebenenfalls eine ausreichende Milchmenge zu erreichen?“ werden mit Hilfe der verwendeten Literatur beantwortet. Die Literaturrecherche wurde in den Bibliotheken und Onlinebibliotheken der FH Campus Wien und der Medizinischen Universität Wien sowie in Datenbanken wie PubMed und Cinahl durchgeführt. Ziel der Arbeit ist es Hebammen, Still- und Laktationsberatern/innen und anderem Fachpersonal Aufschluss über die Ursachen für eine Verringerung der Milchmenge sowie die psychischen Auswirkungen dieses Problems auf die Wöchnerin zu geben. Außerdem sind Lösungsansätze für den Aufbau einer ausreichenden Milchmenge erkennbar, damit Frauen im Rahmen der Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettbegleitung besser beraten und unterstützt werden können. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass Stress und andere negative Einflüsse wie zum Beispiel Komplikationen während der Geburt oder Gesundheitsprobleme im Wochenbett mögliche Ursachen für den Rückgang der Muttermilch darstellen. Das Erkennen einer zu geringen Menge an Muttermilch bewirkt bei der Mutter Verunsicherung, vermindertes Selbstbewusstsein, Zweifel und Vorwürfe. Um dieses Problem zu lösen beziehungsweise dieser Situation vorzubeugen, ist die Unterstützung einerseits durch das Fachpersonal und andererseits durch den Partner/die Partnerin und die Familie notwendig. Die Fachperson ist zuständig für die kontinuierliche Begleitung und Beratung während der Schwangerschaft, der Geburt und dem Wochenbett. Der/Die Gefährte/in ist für die Versorgung der Wöchnerin und des Neugeborenen als auch für den Haushalt und etwaige Besorgungen zuständig. Durch die Unterstützung von Partner/in, Familie und Freunden/innen kann das Wochenbett zu einer entspannenden, ruhigen Zeit zum Kennenlernen des Neugeborenen werden. Dadurch ist eine bestmögliche Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung möglich.

Zusammenfassung (Englisch)

The present bachelor thesis deals with the topic „lack of breast milk in breastfeeding mothers”. The two questions “Which causes can lead to a reduction of breast milk and how does this problem affect the psychological condition of a woman in childbed?” and “How can professionals as well as the partner, family and friends help to support the lactation and if applicable reach a sufficient amount of breast milk?” will be answered by comparing the selected literature. The literature research was conducted in libraries and online libraries of the “FH Campus Wien” and the “Medizinische Universität Wien”. Furthermore databases like PubMed and Cinahl were searched for appropriate articles and studies. The aim of this paper is to provide midwifes, lactation specialists and other professional staff information about causes for a decrease in mother’s milk and the psychological effects of this problem for a woman in childbed. In addition solution approaches for an adequate milk volume are recognizable to give women while pregnancy, birth and puerperium a better support. The results show that stress and other negative influences, for example complications while birth or health problems while the puerperium, are potential reasons for a decrease in breast milk. If women recognize the problem they often react with uncertainty, a decrease in self-confidence, doubts and accusations. To solve this problem or even prevent women from this situation, support from experts, the partner and family is necessary. The partner takes over duties in the household and takes care of his wife and the newborn baby. The expert staff is responsible for the continuous care and consultation during pregnancy. As a result the puerperium time can be perceived as a relaxing, calm and peaceful time for parents and their newborn where they get to know each other. Thereby the best possible development of the parent-child relationship is possible.