Titelaufnahme

Titel
Alkohol in der Schwangerschaft : Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms
Weitere Titel
Alcohol in pregnancy Diagnosis of fetal alcohol syndrome
VerfasserMalota, Selina
Betreuer / BetreuerinWallner, Katharina
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Alkoholkonsum / Alkoholabhängigkeit / Alkoholsucht / Alkohol in der Schwangerschaft / Fetales Alkoholsyndrom / FAS / FASD / Alkoholeffekte / Auswirkungen von Alkohol / Frauen und Alkohol / Fetale Alkoholeffekte / Alkoholabusus / Sucht
Schlagwörter (EN)women and alcohol / alcohol in pregnancy / alcohol during pregnancy / fetal alcohol syndrome / effect from alcohol in pregnancy / effect of alcohol during pregnancy / alcohol addiction
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Alkohol und dem damit in Zusammenhang stehenden fetalen Alkoholsyndrom. Alkohol ist Teil unserer Gesellschaft und wird trotz der Tatsache, dass er für viele gesundheitlichen Schädigungen verantwortlich ist, weltweit konsumiert. Die steigende Tendenz des Alkoholkonsums von jungen Frauen stellt ein wesentliches Problem dar, vor allem im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft. Das Resultat des Konsums von Alkohol in der Schwangerschaft ist das fetale Alkoholsyndrom, welches die häufigste vermeidbare Ursache für intrauterin entstandene Schäden des Kindes darstellt. Das Hauptproblem bei der Behandlung oder Erkennung des fetalen Alkoholsyndroms stellt die Tatsache dar, dass diese Krankheit oft fehlerhaft oder gar nicht diagnostiziert wird. Die frühe Diagnose dieser Erkrankung ist jedoch ein wichtiger Parameter, um problematische Lebensläufe durch frühzeitige Therapie zu vermeiden. Aufgrund dessen stellte sich die Frage, wie eine Hebamme nach der Geburt eines Kindes das Fetale Alkoholsyndrom und seine Symptome erkennen und die unterschiedlichen Schweregrade des Syndroms unterscheiden kann.

Diese Frage wurde mit Hilfe von Literaturrecherche und der Gegenüberstellung der vorhandenen Studienlagen bearbeitet um so einen Überblick hinsichtlich der Diagnosemöglichkeiten zu schaffen.

Das Fetale Alkoholsyndrom bietet eine Vielzahl an Symptomen, auf welche man als Hebamme postpartum achten kann, um so auf die Erkrankung aufmerksam zu werden. Die Einteilung in konkrete Schweregrade des Syndroms ist aufgrund der oft überlappenden und teilweise unscheinbaren Symptome für Hebammen nur begrenzt möglich. Jedoch ist allein die Erkennung des Symptoms ein positiver Parameter, da Hebammen diese Kinder an erfahrene Ärzte/Ärztinnen weiterleiten können und ihnen so die Möglichkeit für eine adäquate Behandlung und Unterstützung geben können.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis deals with alcohol abuse during pregnancy and the fetal alcohol syndrome. Alcohol, which has always been consumed worldwide despite the fact that it is responsible for countless cases of health damage, is part of our society. The increasing tendency of alcohol consumption by young women is a crucial problem, above all in connection with pregnancy. The result of alcohol abuse during pregnancy is the fetal alcohol syndrome, which is the most frequent preventable cause for intrauterine arising damages to children. The main problem during the treatment of the fetal alcohol syndrome is that the illness is diagnosed incorrectly or not at all. The early diagnosis of this illness, however, is an important parameter to prevent a problematic life by implementing early therapeutic measures. Therefore the question arises how the midwife can detect the fetal alcohol syndrome, its symptoms and the degree of severity after a child’s birth.

This question was worked on by means of literature research and comparison of the current states of studies to create an overview of the diagnostic possibilities.

The fetal alcohol syndrome provides a variety of symptoms, which a midwife can pay attention to postpartum so that she can evaluate if the child is affected. For a midwife, the precise classification into specific degrees of severity is limited because of the overlapping and partly inconspicuous symptoms. But the recognition of the syndrome itself is favorable because the midwife can refer the child to specialists who can then provide the best treatment and support.