Titelaufnahme

Titel
Burnout in Pflegeberufen : Gesundheitsförderung am Modell von Aaron Antonovsky
Weitere Titel
Burnout in Health professions Health promotion in context with the model
VerfasserBinder, Lena
GutachterRosenberger, Martina
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheitsförderung / Gesundheit / Aaron Antonovsky / Salutognese / Burnout / Burnout in der Pflege / Ottawa Charter / Risikofaktoren für Burnout / Burnout-Symptomatik / Betriebliche Gesundheitsförderung / BGF / Ebenen der BGF / Progressive Muskelentspannung / Kollegiale Beratung / Arbeitsplatzwechsel / Aufgabenerweiterung / Arbeitsbereicherung
Schlagwörter (EN)health promotion / health / Aaron Antonovsky / work site health promotion / WHP / progressive muscle relaxation / peer consultation / job rotation / job enlargement / job enrichment
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Burnout in Pflege-berufen und möglichen Konzepten zur betrieblichen Gesundheitsförderung anhand des Modells von Aaron Antonovsky. Es wird den Fragen nachgegangen, welche Bedingungen, Faktoren und Persönlichkeitseigenschaften zu einem Burnout führen bzw. welche Möglichkeiten es gibt, um die Gesundheit auf der individuellen Ebene zu fördern. Des Weiteren wird auf die betrieblichen Bedingungen eingegangen, welche – bezogen auf das Team und die Organisation – in einem Krankenhaus gegeben sein müssen, um die Zufriedenheit und Gesundheit der MitarbeiterInnen zu erhalten und somit auch ein »Ausgebranntsein« zu verhindern.

Auf Grundlage aktueller Literaturrecherche sowie mithilfe eines umfassenden Datensatzes wurden diese Fragestellungen beantwortet.

Die Auslöser für das Burnout-Syndrom sind sehr vielfältig. Bei jedem Einzelnen begünstigen unterschiedliche Faktoren wie ein geringes Kohärenzgefühl, hohe Leistungsansprüche, Perfektionismus, Ehrgeiz und starke Versagensängste ein Burnout. Zu den arbeitsbedingten Risikofaktoren, die eine solche Entwicklung fördern können, zählen Arbeitsunsicherheit, Erfahrungen mit negativem Sozialverhalten, Schichtarbeit, hohe Arbeitsintensität, geringe Selbstbe-stimmung und mangelnde Kommunikation im Team und mit Vorgesetzten.

Die Konzepte der Progressiven Muskelentspannung, kollegialen Beratung und die Veränderung der Arbeitsstruktur stellen nur einige von vielen Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung dar, um die Gesundheit des Individuums, des Teams und der gesamten Organisation zu fördern.

Gesundheitsförderung und auch Krankheitsprävention liegen einerseits in der eigenen Hand der ArbeitnehmerInnen und andererseits stellen sie auch eine Aufgabe der Organisation bzw. der Führungskräfte dar.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor-thesis deals with burnout in health professions and possible concepts of worksite-health-promotion in context with the model of Aaron Antonovsky. The paper focuses on the conditions, factors and personality characteristics that lead to a burnout and on the available options to promote health in each individual. Furthermore, it defers to the operating conditions in a hospital which are dependent on the team and the organization and which are the prerequisite for the satisfaction and health of the employees in order to prevent the feeling of being »burnt out«.

By means of a comprehensive dataset these issues have been answered on the basis of recent literature.

The triggers of the burnout-syndrome are versatile. Factors like a low sense of coherence, high performance demands, perfectionism, ambition and a strong fear of failure, aid and abet a burnout in each individual. Work-related risk factors are job insecurity, experiences with negative social behaviour, shift work, high intensity of labour, low self-determination and poor communi¬cation within the team and with the superiors.

The concepts of progressive muscle relaxation, peer consultation and change in labour structure are only some out of many existing options of work-site-health promotion to promote health in each individual, within the team and in the whole organization.

On one hand health promotion as well as disease prevention have to be seen as an individual responsibility, but on the other hand the organization and/or the respective executives should also be in charge of their employees´ health.