Titelaufnahme

Titel
Die österreichische Geschichte der Krankenpflege im Nationalsozialismus mit besonderer Berücksichtigung der Ausbildungssituation
Weitere Titel
The austrian history of nursing in national socialism with special consideration on the education situation
VerfasserEttlinger, Nina
GutachterRiegler, Barbara
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Geschichte der Krankenpflege/ Krankenpflege im Nationalsozialismus / /Krankenpflege Heute/ Euthanasie/ Gesundheits- und Krankenpflegegesetz
Schlagwörter (EN)nursing history/ second world war/ nursing education
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Krankenpflege im Nationalsozialismus in Österreich, und mit der Ausbildungssituation der Pflegepersonen in dieser Zeit. Zu Beginn findet eine Betrachtung und Analyse der Krankenpflege im Nationalsozialismus statt. Es wird die Pflege im zweiten Weltkrieg und die Arbeit der Pflegepersonen in Konzentrationslagern beschrieben. Weiters werden die Anzeichen für Euthanasie und der Beginn sowie die Durchführung von Euthanasie erfasst und beschrieben. Außerdem werden Euthanasie- Prozesse gegen österreichische Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen gelistet und die Kinderfachabteilung „Am Spiegelgrund“ thematisiert. Es wird aufgezeigt, dass österreichische Pflegepersonen in der Lage waren Menschen und sogar Kinder dem sicheren Tod zu überlassen beziehungsweise selbst den Tod herbei zu führen. Die Arbeit zeigt auf, dass Pflegepersonen Behinderte und psychisch kranke Menschen unter anderem gequält, misshandelt und ermordet haben. Sie haben den Transport der Pfleglinge zu den Konzentrationslagern organisiert und nach ärztlicher Anweisung tödliche Injektionen verabreicht, oder den Patienten Gift ins Essen gemischt. Es wird aufgezeigt welche Pflegepersonen sich zur Wehr setzten und welche Konsequenzen das nach sich zog. Die Arbeit zeigt auf zu was Menschen in einem System wie dem Nationalsozialismus fähig sind um sich selbst zu schützen oder weil sie sogar denken das Richtige zu tun. Es wird die Frage gestellt wie die Geschichte der Krankenpflege die Berufsethik beeinflusst.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work deals with the nursing in the national socialism in Austria, and with the education situation of the nursing people in this time. At the beginning a consideration and analysis of the nursing takes place in the national socialism. The care is described during the second world war and the work of the nursing people in concentration camps. Furthermore the signs are grasped for euthanasia and the beginning as well as the realisation by euthanasia and are described. Moreover, processes are listed euthanasia against Austrian nurses and orderly and the child specialised division „Am Spiegelgrund“ is picked out as a central theme. It is indicated that Austrian nursing people in the situation were to be left to person and even children to the sure death or to lead even the death here. The work indicates that hindered nursing people and, among the rest, psychically ill people have tormented, have ill-treated and have murdered. They have organised the transport of the foster children to the concentration camps and after medical instruction have given deadly injections, or have mixed the patient poison in food. It is indicated which nursing people sat down to the weir and which consequences this caused. The work indicates to what people in a system like the national socialism able are to be protected around itself or because they even think of doing the right thing. It is put the question like the history of the nursing the occupational everyday life is influenced.