Titelaufnahme

Titel
Effekte des präventiven Beweglichkeitstrainings im Triathlon
Weitere Titel
Effects of preventive mobility training in triathlon
VerfasserCsencsits, Bettina
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Triathlon / Überlastungsverletzungen / Muskel-Sehnenübergang / Statisches Stretching / Passive Torque / Muskel-Stiffness
Schlagwörter (EN)Triathlon / Overuse injury / Muscle tendon unit / Static Stretching / Passive torque / Muscle-Stiffness
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Anhand einer nicht-empirischen Literaturrecherche wird in dieser Arbeit beantwortet, wel-chen Einfluss Beweglichkeitstraining auf die Belastbarkeit von Muskel-Sehnenverletzungen hat. Mit dem Wissen über die Belastbarkeit des Gewebes, kombiniert mit dem Wissen aus der therapeutischen Trainingstherapie, lassen sich Rückschlüsse über ein präventives Beweglichkeitstraining ziehen.

Triathlon ist in den letzten Jahren zu einer populären Sportart im Hobbysportbereich her-angewachsen. In dieser Sportart kommt es zu den verschiedensten Verletzungsmustern. Ein Hauptteil der Verletzungen ist auf Übertraining zurückzuführen. Es handelt sich ver-mehrt um Überlastungsverletzungen der unteren Extremität. Vor allem der Unterschenkel spielt hierbei eine große Rolle. Ein Großteil der Überlastungsschäden bei Triathleten und Triathletinnen entstehen bei der Sportart Laufen.

Indirekte, strukturelle Muskelverletzungen sind häufig am Muskel-Sehnenübergang lokali-siert. Für die verbesserte Belastbarkeit des Muskel-Sehnenübergangs sind physiologische gewebsspezifische Reize notwendig, darunter fallen auch Zugbelastungen, welche beim Dehnen einer Struktur entstehen.

Aktuelle Studien ergeben, dass ein statisches Stretching den Muskel-Sehnenübergang beeinflusst. Durch die Reduktion des passive torque und einer Reduktion der Muskel-Stiffness verlängert sich der Muskel-Sehnenübergang und steigert somit die Widerstands-fähigkeit dieser Struktur.

Für TriathletInnen ist ein zusätzlich zum Ausdauer- und Athletiktraining durchgeführtes Dehntraining als präventive Vorsorge für Überlastungsverletzungen der unteren Extremität empfehlenswert.

Zusammenfassung (Englisch)

Based on non-empirical literature research, this thesis will present an answer to what in-fluence mobility training has on the resilience of muscle-tendon injuries. With the knowledge about resilience of the tissue, combined with insights from therapeutic training therapy, conclusions will be drawn on preventive mobility training.

Triathlon has become an increasingly popular branch of hobby sports in the past years with various types of injuries occurring among the athletes. The predominant share of injuries appears at the lower limbs, especially the lower legs, and can mostly be ascribed to overtraining. Most of the overuse injuries emerge during training for the running discipline.

Indirect and structural muscular injuries are mostly located at the muscle-tendon unit. For improving the resilience of the muscle-tendon unit, physiological and tissue-specific stimuli are necessary, encompassing extension loads which arise from stretching a structure.

Recent studies have shown that static stretching has influence in the muscle-tendon unit. By reducing both passive torque and muscle stiffness, the muscle-tendon unit is prolonged which improves the resistance of this structure.

In addition to endurance and athletic training, stretching is recommended for triathletes in order to take precautions against overuse injuries of the lower limbs.