Titelaufnahme

Titel
Das Läuferknie- Präventionsmaßnahmen bei Langstreckenläufern und -läuferinnen zur Vermeidung eines ITBS.
Weitere Titel
Prevention of ITBS in long distance runners
VerfasserMayer, Benedikt
Betreuer / BetreuerinEder, Gerhard
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)ITBS / iliotibiales Bandsyndrom / Langstreckenläufer und -läuferinnen / Prävention / biomechanische Faktoren
Schlagwörter (EN)ITBS / iliotibial band syndrome / long distance runners / prevention / biomechanical factores
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung

Hintergrund: Das ITBS ist die häufigste Verletzung des lateralen Kniegelenks bei Läufern und Läuferinnen. Um präventive Maßnahmen setzen zu können, muss die Ursache für die Entstehung des ITBS identifiziert werden.

Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, biomechanische Faktoren zu identifizieren, welche zum Risiko beitragen, ein ITBS zu entwickeln und präventive physiotherapeutische Maßnah-men basierend auf den gefundenen Ergebnissen zu beschreiben.

Fragestellung: Welche physiotherapeutischen Maßnahmen sind präventiv dazu geeignet, um bei Langstreckenläufern und –läuferinnen das Risiko zu minimieren, ein Tractus-iliotibialis.Scheuersyndrom zu enwickeln?

Methodik: Eine Literaturrecherche wurde mit Hilfe der Datenbanken PubMed, Cochrane Library und PEDro durchgeführt. Die Suchbegriffe iliotibial band syndrome, iliotibial band friction syndrome, iliotibial band strain, lateral knee pain, run, runner/s und distance runner wurden dazu verwendet. Es wurde nach prospektiven oder retrospektiven (randomi-sierten) kontrollierten Studien und Beobachtungsstudien (Querschnitts-Studien und Ko-horten-Studien) gesucht die ab 1.1.2000 erschienen sind.

Hauptergebnisse: Die Literaturrecherche ergab insgesamt fünf Studien. Die Einteilung und Inbetrachtziehung der Faktoren die zu einer Entwicklung eines ITBS beitragen, stütz-ten sich auf eine prospektive Kohorten-Studie mit dem Level III und vier retrospektiven Querschnitts-Studien mit dem Level IV. Die vier Querschnitts-Studien zeigten wider-sprüchliche Ergebnisse. Die prospektive Kohorten-Studie weist darauf hin, dass Läuferin-nen, welche ein ITBS entwickeln, eine erhöhte Hüftadduktion und eine erhöhte Kniein-nenrotation in der Stance-phase des Laufens als die Kontrollgruppe zeigen.

Schlussfolgerung: Physiotherapeutische Maßnahmen, welche zur Prävention eines ITBS eingesetzt werden können, sollten die Verringerung der Hüftadduktion und der Knieinnenrotation beinhalten. Diese sollten durch das Training von Langsteckenläufern und –läuferinnen mittels Kräftigung der unteren Extremität und Erhöhung der neuro-muskulären Kontrolle beeinflusst werden, um das Risiko zu minimieren, ein IBTS zu entwickeln

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background: ITBS is the most common running injury on the lateral side of the knee. Prevention methods can only be identified, if the etiology of ITBS is well understood.

Aim: The aim of this bachelor thesis is identifying biomechanical factors, which increase the risk developing ITBS and additional find physiotherapeutic interventions for the pre-vention of ITBS.

Question: Which physiotherapeutic interventions can be used to minimize the risk of de-veloping ITBS in long distance runners?

Method: A literature survey was conducted with PubMed, Cochrane Library and PEDro. Search terms were iliotibial band syndrome, iliotibial band friction syndrome, iliotibial band strain, lateral knee pain, run, runner/s and distance runner. Data from (randomized) con-trolled trials, cross sectional studies and cohort studies were considered, which were pub-lished after 1.1.2000.

Results: Five studies were used to answer the question. One prospective cohort study with the evidence level of III and four cross sectional studies with the evidence level of IV were identified. The cross sectional studies were inconsistent. The prospective cohort study indicated that female runners with developing ITBS showed increased peak hip adduction and increased peak knee internal rotation during running.

Conclusio: Physiotherapeutic interventions, which are used to minimize the risk of de-veloping ITBS in long distance runners, should focus on strengthening lower extremity and neuromuscular control.