Titelaufnahme

Titel
Trauerbegleitung von Kindern im Kindergartenalter. : Möglichkeiten und Grenzen der Institution Kindergarten.
Weitere Titel
Grief counselling of children at kindergarten age. Possibilities and Limits of the Institution kindergarten.
AutorInnenTrinkl, Manuela
GutachterFleissner-Rösler, Katharina
Erschienen2016
Datum der AbgabeSeptember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Trauer allgemein / Trauerphasen bei Erwachsenen und Kindern / Entwicklung des kindlichen Todeskonzepts / Unterstützungsmöglichkeiten und Aufgaben des Kindergartens / pädagogische Grenzen / Konsequenzen für die elementarpädagogische Praxis
Schlagwörter (EN)grief counselling / stages of grief for adults and children / development of the children`s death concept / support options and tasks of the kindergarten / pedagocical limits / consequences for elementary educational practice
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Trauerbegleitung von Kindern und deren Familien, wobei der Fokus auf dem Verlust eines Elternteils liegt. Im Zentrum stehen die Möglichkeiten und Grenzen der Institution Kindergarten. Ausgehend von einer Fallbeschreibung wird folgender Forschungsfrage nachgegangen: "Wie kann der Kindergarten Kinder und deren Familien im Trauerprozess begleiten und unterstützen?" Es wird herausgearbeitet, welche Konsequenzen sich für den pädagogischen Alltag ergeben. Aufgrund der Tabuisierung des Themas Sterben, Tod und Trauer stoßen häufig auch Pädagoginnen, wenn sie mit dieser Thematik konfrontiert werden, an ihre Grenzen. Der Kindergarten hat die Aufgabe, auf die Verhaltensweisen des trauernden Kindes einzugehen bzw. diese mit dem Kind auszuhalten. Der Kindergarten ist überdies ein trauerfreier Ort, der dem Kind Halt, Sicherheit, Normalität, Orientierung und Stabilität bieten kann. Pädagoginnen sind keine professionellen TrauerbegleiterInnen oder TherapeutInnen. Sie sollten ihre pädagogischen Grenzen kennen und im Anlassfall professionelle Hilfe zu Rate ziehen. Bei Auffälligkeiten im Trauerprozess sollten Kinder und deren Familien gegebenenfalls mit Fachkräften vernetzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with the grief counselling for children and their families, where the Focus is on the loss of a parent. It focuses on the possibilities of the Institution kindergarten. Starting from a case description the following question will be investigated: "How can the kindergarten Support children and their families in their grieving process?" It is worked out here, what the implications for the existing practice are. Due to the taboo nature of the topic dying, death and grief also educators often meet to their limits when they are confronted with this theme. The kindergarten has the task to respond to the behaviors of gieving children and endure it with the child. The kindergarten is a zone without grieving. It should be a place that offers maintaince. security, normality, orientation and stability to the child. Educators are not professional grief counsellors or therapists. They should know their pedagocical limits and should get professional help in the present case. In the case of irregularities in the grieving process, educators should connect children and their families with professionals.

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