Titelaufnahme

Titel
Evaluierung des Allergenpotentials von Schimmelpilzarten in Innenräumen
Weitere Titel
Evaluation of the allergenic potential of common indoor moulds
VerfasserSandler, Peter
Betreuer / BetreuerinSwoboda, Ines
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Allergien / Schimmelpilzallergien / Allergene in Innenräumen / Neuartige Allergene / Alternaria alternata / SDS-PAGE / Western blot
Schlagwörter (EN)Allergies / Mould allergies / Indoor allergens / Airborne allergens / Novel allergens / Alternaria alternata / SDS-PAGE / Western blot
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Obwohl die erste Erwähnung von Schimmelpilzallergien mehr als 300 Jahre zurückliegt, wurden Schimmelpilzallergien lange unterschätzt und sind noch wenig erforscht. Schimmelpilze können sowohl in der Umwelt als auch in Innenräumen Allergenquellen darstellen, teilweise vermittelt durch ihre Sporen, deren Konzentration oft Pollenkonzentrationen um ein Vielfaches übersteigen können. Schimmelpilzallergien äußern sich in allergischen Personen, die bis zu 10% der Gesamtbevölkerung ausmachen, hauptsächlich durch Symptome im Bereich der Atmung und Haut. Außerdem hat der derzeitige Stand der Technik im Bauwesen zur Folge, dass sich in bis zu 50% der Gebäude Schimmelbefall entwickelt. Fortschritte im Verständnis des Einflusses von einzelnen Schimmelpilzarten auf Schimmelpilzallergien werden durch viele Faktoren erschwert, wie beispielsweise durch den Einfluss von Wachstumsbedingungen auf die Allergenexpression. Mit der Einführung der rekombinanten DNA Technologie hat ein noch anhaltender Prozess der Identifizierung und Charakterisierung von Allergenen begonnen. Ziel unseres Projektes ist es, die in Österreich am häufigsten in Innenräumen vorkommenden Schimmelpilzarten auf ihren Allergengehalt zu untersuchen. Wir identifizierten einige neue IgE reaktive Proteine darunter eine Enolase und ein Alt a 1 homologes Allergen aus Ulocladium chartarum. Wir begannen damit, die vollständige cDNA Sequenz des Alt a 1 homologs in Ulocladium chartarum zu erforschen, welches homolog zu dem Hauptallergen von Alternaria alternata, Alt a 1 ist. Die vollständige cDNA Sequenz wird als Basis zur Herstellung eines rekombinanten Allergens dienen, welches anschließend auf seine IgE Reaktivität untersucht werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Although the first description of mould allergy dates back more than 300 years, mould allergies have been underestimated and hardly investigated for a long period of time. Fungi can act as outdoor and indoor allergen sources, partially by their spores, where spore concentrations can frequently exceed pollen concentrations in the environment. Moulds cause mainly respiratory and skin symptoms in sensitized patients, which represent up to 10% of the whole population. Furthermore today’s state of the art in architecture results in development of mould infestations in up to 50% of all buildings. Progress in understanding the influence of single mould species on mould allergies is hampered by many factors such as the influence of growth conditions on allergen expression. However with the introduction of recombinant DNA technology a still ongoing process of allergen identification and characterization has started. In our project we aimed to identify the allergen content of mould species commonly found indoors in Austria. We identified several novel IgE reactive proteins, including an enolase and an Alt a 1 homolog in Ulocladium chartarum. We started experiments to obtain the full cDNA sequence of the Alt a 1 homolog in Ulocladium chartarum, which is homologous to the major allergen of Alternaria alternata, Alt a 1. Once the whole cDNA sequence of the potential allergen is known, it will be produced in a recombinant form for analysis of its IgE reactivity.