Titelaufnahme

Titel
Effekte der PDE4 Inhibitoren auf die Polarisation der Microglia/Makrophagen im Rückenmark des EAE Modells
Weitere Titel
Effects of PDE4 inhibitors on microglia/macrophages polarization on spinal cord in EAE.
AutorInnenValverde Offermann, Noah
Erschienen2016
Datum der AbgabeSeptember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Phosphodiesterase 4 / Mikroglia / Makrophagen / M1 / M2 / Roflumilast / Rolipram / Apremilast / Multiple Sklerose / EAE
Schlagwörter (EN)Phosphodiesterase 4 / Microglia / Macrophages / M1 / M2 / Roflumilast / Rolipram / Apremilast / Multiple sclerosis / EAE
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Multiple Sklerose (MS) ist eine weltweit bekannte Krankheit, die trotz intensiver Forschung noch nicht heilbar ist. Experimental Autoimmune Encephalomyelitis (EAE) ist ein Forschungsmodell für Multiple Sklerose, welches bei Mäusen angewendet wird. Hierbei wird die Immunpathologie bei MS reproduziert. Bei MS und EAE werden die T Lymphozyten und Makrophagen entsprechend in das Gehirn sowie in das Rückenmark der Tiere infiltriert. Sobald die Mikroglia und die Makrophagen aktiviert werden, differenzieren sich diese in M1 inflammatorische Phenotypen oder in M2 antiinflammatorische Phenotypen. Dabei spielt cAMP eine wichtige Rolle. Wird cAMP umgewandelt, differenzieren sich die Makrophagen zum M1 Phenotyp. Akkumuliert sich das cAMP, so wird die M2 Phenotyp Differenzierung gefördert. Diese Reaktion wird katalysiert durch die Phosphodiesterase 4. Bei diesem Experiment wurde EAE in Mäuse induziert, wobei versucht wurde, die Phosphodiesterase, mittels verschiedener Medikamente (Roflumilast, Apremilast und Rolipram) zu inhibieren, um die cAMP Akkumulierung zu beschleunigen und um die Veränderung der Differenzierung zu beobachten. Resultate wiesen eine Erhöhung der aktiven Makrophagen bei EAE Gruppen, im Vergleich zu gesunden Mäusen, auf. Ebenfalls wurde eine Erhöhung der M2 Population und eine erhöhte Aktivität bei EAE Tieren beobachtet, die mit Rolipram behandelt wurden. Die Resultate konnten keine determinierende Konklusionen über die M1 Differenzierung wegen der Heterogenität der Tiere aufweisen.

Zusammenfassung (Englisch)

Multiple Sclerosis (MS) is a world-wide known disease. However, there is still no cure for it. Experimental Autoimmune Encephalomyelitis (EAE) is a model for Multiple Sclerosis in mice. This model reproduces the immunopathology of MS. In MS and EAE, T lymphocytes and macrophages infiltrate into the brain and spinal cord. When microglia and macrophages are activated they differentiate to M1 inflammatory phenotype or to M2 anti inflammatory phenotype. cAMP plays an important role in the differentiation of the macrophages, when cAMP degrades, M1 phenotype differentiation is promoted. When cAMP is accumulated, M2 phenotype differentiation is promoted. This reaction is catalysed by the phosphodiesterase 4. The main experiment was to induce EAE in 48 mice, trying to inhibit this enzyme with three different drugs (Roflumilast, Apremilast and Rolipram) to promote the cAMP accumulation and to observe the alteration in the differentiation. Results show an increase of active macrophages in EAE groups compared to healthy groups. In addition, they state higher levels of M2 population and their activity on EAE animals treated with Rolipram. M1 differentiation did not show any clear conclusions due to the heterogeneity of the animals.

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