Titelaufnahme

Titel
Die Ballaststoffzufuhr in der klassischen ketogenen Diät zur Behandlung pharmakoresistenter Epilepsien im Kleinkindalter.
Weitere Titel
The Intake of Dietary Fiber in Ketogenic Diet for the Treatment of Refractory Epilepsy in Children.
VerfasserAmenta, Vanessa
GutachterVisontai, Sonja
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologie / Ballaststoffe / Epilepsie / Ketogene Diät / Kinder
Schlagwörter (EN)Dietetics / Nutritional fibre / Epilepsy / Ketogenic Diet / Infants
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die restriktiven Diätrichtlinien in der ketogenen Diät zur Behandlung pharmakoresistenter Epilepsien im Kindesalter führen zu einer eingeschränkten Lebensmittelauswahl und bedingen so einen Mangel an Ballaststoffen. Dadurch werden Nebenwirkungen wie gastrointestinale Beschwerden begünstigt, was zu einer erhöhten Therapielast und zur Ablehnung der Diät führen kann.

Die Literaturrecherche in Bachelorarbeit 1 hat gezeigt, dass es keine einheitlichen Handlungsempfehlungen hinsichtlich der Ballaststoffe gibt. Ziel dieser Studie ist es daher, die tatsächliche Ballaststoffzufuhr in der ketogenen Diät zu erheben, um so diätologische Handlungspotenziale zu identifizieren.

Dazu wurden die Ernährungsgewohnheiten von sechs PatientInnen ausgewertet. Es konnte gezeigt werden, dass der tägliche Bedarf an Ballaststoffen durch die Ernährung durchschnittlich zu 32,23% gedeckt wird. Eine Supplementierung von 2 ML Optifibre® führte zur Bedarfsdeckung. Zusätzlich wurde deutlich, dass ein Steigerungspotential der Ballaststoffzufuhr durch natürliche Lebensmittel in allen untersuchten Diätformen möglich ist und von der Qualität der Lebensmittelauswahl abhängt.

Zusammenfassung (Englisch)

Dietary restrictions of the ketogenic diet for the treatment of refractory epilepsy in children lead to a limitation of food choices and consequently to a decrease in nutritional fibre intake. The lack of fibre is known to be a leading cause of side effects like gastrointestinal disorders, which may lead to higher stress levels and refusal of the diet.

In the previous Bachelor’s thesis 1, the research of recent studies and relevant literature has shown that there are no standardized recommendations in regards to fibre intake. The aim of this study is therefore to evaluate the actual average fibre intake in the ketogenic diet in order to identify nutritional treatment potentials.

For this purpose the nutritional habits of six patients have been analysed. The results show, that their average daily intake is 32,23% of the recommended amount of fibre intake. An additional daily supplementation of 2 ML Optifibre® leads to achieving the recommendations. Furthermore, it has been shown that the improvement of daily fibre intake through natural food is closely linked to the quality of food rather than to the ketogenic diet ratio. The increase of natural fibre intake is possible in all kinds of ketogenic diets.